Kochen mit FOOBY

It’s a match

Foodpairing ist gerade in aller Munde. Was das Kombinieren von Aromen mit Wissenschaft zu tun hat und welche Lebensmittel auf dem Teller ein tolles Pärchen abgeben.

Das Nutellabrötli mit Lyoner, Pommes getunkt in einen Milchshake oder Rotwein mit Cola: Bei diesen Kombinationen meldet sich bei vielen wohl der Brechreiz. Wer isst denn so etwas? Einfache Antwort: Wir alle. Na ja, vielleicht nicht exakt diese Mischungen, aber dafür andere Kombis, die im ersten Moment verrückt klingen. Wenn es ums Essen geht, kombinieren wir seit jeher verschiedene Lebensmittel miteinander. Gewisse Zusammensetzungen sind schon so normal, dass wir sie automatisch auftischen, etwa Melone mit Rohschinken.

In der Kulinarik spricht man dabei von Foodpairing. Gemeint ist die Kunst, Lebensmittel geschickt zusammenzufügen. Entscheidend sind dabei weniger die Speisen selbst, sondern deren einzelne Aromen. Wissenschaftlich erforscht sind über 10'000 verschiedene, rund 230 davon stechen besonders heraus: die sogenannten Schlüsselaromen. Dazu gehören etwa süss, sauer, fruchtig, erdig, rauchig oder nussig. Sie sind prägend für den Geschmack eines Lebensmittels.

Der Schlüssel zum Geschmack

Die Grundformel für ein gelungenes Foodpairing ist, dass man einzelne Speisen kombiniert, die kompatible Schlüsselaromen aufweisen. Da es als Laie schwierig ist, diese auswendig zu wissen, kannst du dich auf folgende drei Ansätze konzentrieren: Die Lebensmittel sollten einander im Geschmack entweder ergänzen, besänftigen oder bestärken. Schau dir für konkrete Beispiele die drei Abschnitte rechts an.

Fun Fact

Koriander schmeckt für dich nach Seife? Daran ist das Gen OR6A2 schuld. Wenn du es in deiner DNA hast, wirst du das Kraut nie mögen.

Ergänzen

Gewisse Speisen ergänzen sich fantastisch, da sie gegensätzliche Aromen enthalten. Das Paradebeispiel dafür ist Melone mit Rohschinken: saftig-süss trifft auf salzig, rauchig und würzig. Ähnliche Kombinationen sind Erdbeeren und Balsamico-Essig, Schokolade und Chili oder eben auch die Pommes und das Vanille-Frappé.

Besänftigen

Fenchel schmeckt für dich einfach ungeniessbar? Dann kombiniere ihn mal mit Zitronensaft oder Zimt. Der saure sowie süsslich-holzige Geschmack dämpft das starke Anis-Aroma des Fenchels. Weitere Lebensmittel, die ihr Gegenüber besänftigen, sind etwa süsser Honig auf säuerlichem Ziegenkäse oder wiederum süss-saure Aprikosen zu grillierten, rauchigen Auberginen.

Bestärken

Manche Lebensmittel haben so einen guten Geschmack, dass man diesen gerne verstärken würde – etwa jener der Tomate. Wird sie mit Basilikum oder Knoblauch kombiniert, intensiviert das ihren frischen und süsslichen Geschmack. Ähnliches bewirkt Minze bei Wassermelone, Koriander bei würzigen Gerichten oder Kardamom bei Birnen.

Das perfekte Geschmackserlebnis? Mit Foodpairing geht das ganz leicht!

Kochen mit FOOBY

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