Nach dem Gehen erst mal dehnen. Profiwanderer Ernst erklärt dir, wie er sich in der Natur Graubündens fit hält.
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Ein Bergsee, der verzaubert, und ein Leuchtturm auf einem Alpenpass

Die Wanderung zur Rheinquelle ist reich an Attraktionen, bietet eine Herausforderung für Mutige und rustikale Genüsse für Hungrige.

Vom 2044 Meter über Meer gelegenen Oberalppass aus führt dich ein weiss-rot ausgezeichneter Bergwanderweg bis an den Tomasee, eines der idyllischsten Gewässer in den Alpen. Hier, in 2345 Metern Höhe, entspringt der Rhein und beginnt seine 1230 Kilometer lange Reise Richtung Rotterdam, wo er in die Nordsee fliesst.

Zwölf Bergbäche speisen den Tomasee mit ihrem kristallklaren Wasser. Mutige wagen im Hochsommer für die ultimative Erfrischung ein Bad in den kalten Fluten und wärmen sich danach in der Sonne. Ganz am Ende des Sees bieten sich dir wunderschöne Spiegelungen. Der kurze Aufstieg zur Badushütte beschert dir ein atemberaubendes Panorama vom Oberalppass bis nach Disentis und noch weiter.

Mal ist die Gegend um den See schroff und gebirgig, mal malerisch und sanft. Immer aber hast du die schneebedeckten Gipfel der Bündner Berge im Blick und atmest die frische Alpenluft ein. Im Juli spriessen auf den sonnigen Wiesen die Alpenrosen und der süss duftende Türkenbund.

Mal schroff, mal malerisch: Die Gegend um die Rheinquelle bietet ein spektakuläres Panorama.
Mal schroff, mal malerisch: Die Gegend um die Rheinquelle bietet ein spektakuläres Panorama. (Sedrun Disentis Tourismus / M.Nutt)
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Nanu, ein Leuchtturm in den Bergen? Auch das bietet dir die Wanderung zur Rheinquelle.
Nanu, ein Leuchtturm in den Bergen? Auch das bietet dir die Wanderung zur Rheinquelle. (Sedrun Disentis Tourismus / M.Nutt)
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Wandern macht hungrig. Capuns liefern die willkommene Stärkung.
Wandern macht hungrig. Capuns liefern die willkommene Stärkung. (Sedrun Disentis Tourismus / M.Nutt)
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Nichts für Gfrörli: Ein Bad im Bergsee ist kühl aber erfrischend.
Nichts für Gfrörli: Ein Bad im Bergsee ist kühl aber erfrischend. (Sedrun Disentis Tourismus / M.Nutt)
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Du und die Natur: In Graubünden warten ursprüngliche Erlebnisse.
Du und die Natur: In Graubünden warten ursprüngliche Erlebnisse. («Graubünden Ferien»)
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Am Ende des Tomasees erwarten die wunderschöne Spiegelungen im Wasser.
Am Ende des Tomasees erwarten die wunderschöne Spiegelungen im Wasser. (Sedrun Disentis Tourismus / M.Nutt)
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Übrigens: Wenn Profiwanderer Ernst am Ziel seiner Wanderung angekommen ist, reckt und streckt er sich erst einmal nach Kräften (im Video). Das Dehnen hält ihn fit und sorgt dafür, dass ihm immer wieder einmal ein Licht aufgeht.

Die beiden Tipps von Ernst sind diesmal der höchstgelegene Leuchtturm der Welt und eine Bündner Spezialität, die satt und glücklich macht:

Leuchttürme befinden sich gewöhnlich am Meer, nicht in den Bergen. Und gerade deshalb ist der Leuchtturm auf dem Oberalppass, der einzige seiner Art in den Alpen, so sehenswert. Auf 2046 Metern über Meer steht er – und schlägt seit seiner Fertigstellung im Jahr 2010 eine imaginäre Brücke zur Rheinmündung in den Niederlanden. Dort nämlich war 70 Jahre lang der Original-Leuchtturm zu finden, dem das zehn Meter hohe Kuriosum in den Alpen nachempfunden ist. Heute befindet sich das historische Unterfeuer von Hoek van Holland im Maritimen Museum in Rotterdam. Der Bünder Leuchtturm ist übrigens der Startpunkt zur Wanderung an den Tomasee.

Kaum ein Gericht ist so typisch für Graubünden wie Capuns. Für die mit einer Art Spätzliteig gefüllten Mangoldblätter hat jede Familie ihr eigenes Rezept. Welches davon das beste ist, lässt sich darum schwerlich sagen. Die Capuns sursilvans in der Region Disentis-Sedrun gehören aber ganz sicher zur absoluten Spitzenklasse – ein Muss für Feinschmeckerinnen und Feinschmecker. Wie alle Capuns sind sie zudem die ideale Stärkung nach einem ausgiebigen Wandertag. Du findest sie in den meisten Restaurants der Gegend.

Der kürzeste Weg zur Rheinquelle

Wir starten auf dem Oberalppass und wandern entlang der Passstrasse 10 Minuten talwärts. Wir queren einen kleinen Bach und folgen dem Höhenweg Richtung Süden ins Val Maighels. Beim Punkt 2056 zweigen wir rechts ab und gehen im Zickzack bergwärts. Zuerst wandern wir über Alpweiden, dann wird der Weg steiler und steinig. Sobald wir die letzten Kehren hinter uns haben erreichen wir den See. Der Rückweg verläuft auf der gleichen Route.

Wenn dich jetzt auch die Wanderlust gepackt hat, dann mach mit bei unserem Gewinnspiel. Und sichere dir mit etwas Glück eine Übernachtung im Catrina Resort in Disentis für zwei Personen inklusive Frühstück.

Gültig in diesem und im nächsten Sommer.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Graubünden Ferien erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia kommerzielle Inhalte produziert.

Ob Badeurlaub, Safari oder Kreuzfahrt – all das ist nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Graubünden möglich. Einfach in leicht abgeänderter Form: Sonnenbader kühlen sich bei uns in Bergseen statt im Meer ab, Tierfreunde beobachten Steinböcke statt Nashörner, und Geniesser unternehmen Kreuzfahrten auf Schienen statt auf dem Wasser. Entdecken Sie jetzt, was der Sommer in Graubünden alles zu bieten hat.