Trotz Baulärm, Staub und Durchzug herrscht am Hauptsitz in Emmenbrücke LU gute Stimmung: Aktuell wird der neue Mitarbeitenden- und Empfangsbereich fertiggestellt – ein sinnbildlicher Vorgang für ein Immobiliendienstleistungsunternehmen, das sich täglich mit Bewirtschaftung und strategischer Begleitung von Gebäuden beschäftigt.
Die WELCOME Immobilien AG berät private und institutionelle Immobilienbesitzer über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Sie umsorgt rund 750 Liegenschaften in der Zentralschweiz und beschäftigt insgesamt 87 Mitarbeitende an den vier Standorten Luzern, Zug, Emmenbrücke und Sursee.
Dass die Atmosphäre trotz solcher Rahmenbedingungen positiv bleibt, ist kein Zufall. Zahlreiche Massnahmen und Angebote sorgen für ein gesundes, motivierendes Arbeitsumfeld und unterstützen die Mitarbeitenden dabei, ihren Alltag ausgeglichen zu gestalten.
Diese Elemente sind zentraler Bestandteil des Labels «Friendly Work Space», das auf einem professionellen betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) beruht. Zwar erhielt die WELCOME Immobilien AG die Zertifizierung erst 2025, setzt aber schon seit mehreren Jahren auf ein systematisches BGM.
«Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen. Unser Erfolg steht und fällt mit unseren Mitarbeitenden. Deshalb ist es für uns essenziell, dass sie motiviert und gesund zur Arbeit kommen», erklärt CEO und Mitinhaber Marc Furrer. Für ihn ist dieses Engagement eine Frage der Haltung: «BGM funktioniert nicht als Pflichtaufgabe. Es ist Ausdruck einer verantwortungsbewussten – und durchaus unternehmerischen – Einstellung. Dies prägt unsere Werte, die wir seit Jahren leben.»
Das Engagement im Rahmen des BGM ist in der Unternehmensstrategie verankert. «Ausgehend von unseren Werten haben wir strategisch festgelegt, dass wir die attraktivste Arbeitgeberin für Immobiliendienstleistungen in der Zentralschweiz sein wollen – für heutige wie für zukünftige Mitarbeitende», so Marc Furrer.
Um dieses strategische Ziel zu erreichen, wurde unter anderem eine neue HR-Stelle geschaffen und eine umfassende Analyse vorgenommen. Zudem wurden die Resultate mit einer anonymen Mitarbeitendenbefragung eines externen Beraters ergänzt. Fazit: Die WELCOME Immobilien AG war bereits vor der Zertifizierung auf einem sehr guten Weg. Viele grundlegende Elemente eines gesunden Arbeitsumfeldes waren schon vorhanden.
Tanja Schaller, HR- und BGM-Leiterin, leitete den darauffolgenden Zertifizierungsprozess. «Mit dem Label wollten wir unser Gesundheitsmanagement noch systematischer ausrichten und messbar machen, um nachhaltig einen Mehrwert für unsere Mitarbeitenden zu schaffen», erklärt sie.
«Das Label hilft uns – ähnlich wie Zertifikate im Qualitätsmanagement –, das Thema BGM strukturiert, dauerhaft und wirkungsvoll zu verankern», ergänzt Marc Furrer.
Das Label «Friendly Work Space» setzt den Schweizer Qualitätsstandard für systematisch umgesetztes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gestützt.
Zurzeit sind 110 Organisationen mit über 214'000 Mitarbeitenden in der Schweiz und Liechtenstein mit dem Label ausgezeichnet.
Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, die einen gesetzlichen Auftrag hat, stellt die Zertifizierung aus. Basis bilden 14 Qualitätskriterien, welche die Gesundheit der Mitarbeitenden fassbar und bewertbar machen und von unabhängigen, externen Assessierenden geprüft und bestätigt werden.
«Systematisches BGM lohnt sich für Firmen und Organisationen unter anderem aufgrund der präventiven Wirkung, der Massnahmen zur raschen Wiedereingliederung und den entsprechenden Kosteneinsparungen. BGM und das Label ‹Friendly Work Space› werden zudem immer wichtiger im Employer Branding», so Thomas Brändli, Projektleiter Kommunikation BGM.
Auf Grundlage der Analyse und begleitet von einer Projektgruppe aus Mitarbeitenden wurde das Personalhandbuch überarbeitet und an entscheidenden Stellen angepasst. Neben klassischen Massnahmen wie ergonomischen Arbeitsplätzen und Arbeitssicherheit wurden weitere Angebote ausgebaut: flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungen, gemeinsame Events, strukturierte Austauschformate sowie ein systematisches Absenzenmanagement.
«Die Mitarbeitenden stehen bei uns im Fokus», betont Tanja Schaller. «Darum haben wir sie gefragt, was sie wirklich brauchen.» Durch dieses partizipative Vorgehen konnten Massnahmen gezielt überprüft und weiterentwickelt werden.
Parallel dazu werden insbesondere die Führungskräfte geschult, um belastende Situationen frühzeitig zu erkennen und angemessen reagieren zu können – eine wichtige Voraussetzung angesichts steigender Erwartungen im Dienstleistungsbereich.
Mit einer Politik der offenen Türen sowie einer gesunden Feedback- und Lernkultur sollen Selbstständigkeit gefördert und ein transparenter Austausch ermöglicht werden. «Dank unserer Betriebsgrösse und unseren Strukturen sind wir sehr nah an den Mitarbeitenden. Das zeigt sich auch in regelmässigen Gesprächen unter dem Jahr», so Schaller.
Flexible Arbeitszeitmodelle haben grossen Einfluss auf die Zufriedenheit. So arbeiten 36 der 87 Mitarbeitenden in Teilzeit. «New Work ist für uns eine Grundvoraussetzung», sagt Marc Furrer. «Es geht nicht nur um Teilzeit oder Flexibilität, sondern um eine Haltung: Wir möchten den Arbeitsalltag so gestalten, dass er für beide Seiten stimmt. Dazu gehören klare Erwartungen, Vertrauen und die Förderung von Eigenverantwortung – und damit ein bedeutender Gestaltungsspielraum für unsere Mitarbeitenden.»
Da mobiles oder flexibles Arbeiten nicht in allen Jobprofilen möglich ist, schafft das Unternehmen Möglichkeiten für Einblicke in verschiedene Tätigkeitsbereiche. «Auf diese Weise wächst das Verständnis für die Herausforderungen der Kolleginnen und Kollegen. Das stärkt den gegenseitigen Respekt, die gegenseitige Wertschätzung und das Miteinander», erklärt Schaller.
Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung gewinnen bei der WELCOME Immobilien AG an Bedeutung – auch im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Marc Furrer: «Wir sehen Digitalisierung nicht nur als technische Entwicklung, sondern als Möglichkeit, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und Belastungen zu reduzieren.»
Tanja Schaller ergänzt: «KI-basierte Tools können uns dabei unterstützen, Routineaufgaben zu automatisieren, Informationsflüsse zu verbessern und mehr Fokuszeit zu schaffen. Das kann im Alltag entlasten und die Gesundheit fördern.» Deshalb würden sie diese Veränderungen aufmerksam beobachten und aktiv begleiten.
Das Engagement zeigt Wirkung: Ein Viertel der Mitarbeitenden ist seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen tätig, und die Fluktuationsrate liegt mit zehn Prozent deutlich unter dem Branchendurchschnitt.
«Den Arbeitsinhalt und die täglichen Herausforderungen in unserem Job können wir nur bedingt verändern», sagt Marc Furrer. «Aber wir können die Rahmenbedingungen so gestalten, dass sie eine gesunde Entwicklung ermöglichen – als Team und als Individuum. Diese Verantwortung nehmen wir als inhabergeführtes Unternehmen bewusst wahr.»
Mit den BGM-Services unterstützt Gesundheitsförderung Schweiz Organisationen und Betriebe beim Aufbau eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Gesunde Mitarbeitende sind ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Alle Angebote wurden mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt und werden laufend optimiert:
«Job-Stress-Analysis» gibt einen detaillierten Überblick über das Stressgeschehen in Ihrer Organisation. Ressourcen, Belastungen und das Befinden werden auf Team-, Abteilungs- und Organisationsebene dargestellt. Damit können gezielt Stressfaktoren reduziert und Ressourcen von Mitarbeitenden gestärkt werden.
KMU: alltagstaugliche Tools für Führungskräfte und HR-Verantwortliche, kostenlos, schnell und einfach im Alltag einsetzbar. Zum Beispiel geben das «Ge(h)spräch» mit Nikin-CEO Nicholas Haenny oder das Interview mit der Neuropsychologin Barbara Studer weitere Inputs.
«Apprentice» unterstützt Berufsbildende dabei, die psychische Gesundheit von Lernenden zu fördern.
New Work: Die Arbeitswelt wandelt sich, wir unterstützen Sie mit Informationen und Hilfsmitteln zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz der Zukunft.
Weiterbildungen mit praxisbezogenem Wissen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Ihrer Organisation.
Dieser werbliche Beitrag wurde von Gesundheitsförderung Schweiz erstellt. Er wurde von Commercial Publishing, der Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten kommerzielle Inhalte produziert, für die Publikation aufbereitet, wobei die Haftung für Inhalte (Wort, Bild) und externe Links bei Gesundheitsförderung Schweiz liegt.