Viele hassen Steuern, ohne sie überhaupt zu verstehen. Dabei folgt das Schweizer Steuersystem einer ziemlich klaren Logik. Wenn du weisst, wer was besteuert, was du deklarieren musst und wo Abzüge greifen, verlierst du nicht nur die Angst vor der Steuererklärung, sondern gibst auch weniger Geld aus. Hier kommt das Grundwissen, das dir wirklich etwas bringt.
Bevor du dich durch Formulare kämpfst, brauchst du dieses Fundament:
1. Drei Ebenen, drei Rechnungen
Du zahlst Steuern an den Bund, den Kanton und die Gemeinde. Dein Wohnort entscheidet also massgeblich darüber, wie viel vom Brutto übrig bleibt. Ein Umzug in die Nachbargemeinde kann manchmal Tausende Franken sparen.
2. Die Progression: Mehr verdienen lohnt sich
Der Steuersatz steigt mit deinem Verdienst. Aber keine Sorge: Nur der Teil deines Lohns, der über einer gewissen Schwelle liegt, wird höher besteuert, niemals dein gesamtes Gehalt auf einen Schlag.
3. Besitz wird moderat besteuert
Neben dem Verdienst wird auch dein Erspartes unter die Lupe genommen. Konten, Wertschriften und Immobilien, abzüglich deiner Schulden. Diese Vermögenssteuer ist kantonal geregelt und meist sehr niedrig.
4. Kapitalgewinne sind dein Joker
Gewinne aus dem Verkauf von Aktien oder Krypto sind für Privatanleger in der Regel steuerfrei. Zinsen und Dividenden hingegen zählen als steuerbares Einkommen. Wer langfristig anlegt, profitiert hier massiv.
5. Die Steuererklärung ist Pflicht
Einmal im Jahr musst du die finanziellen Karten offenlegen. Die Fristen variieren je nach Kanton (oft Ende März), lassen sich aber meist mit wenigen Klicks online verlängern. Vorsicht: Wer zu spät abgibt, zahlt Gebühren.
6. Quellensteuer
Viele Expats zahlen die Steuer direkt via Lohnabzug (Quellensteuer). Aber Achtung: Ab einem gewissen Einkommen (ab 120‘000 Franken) oder bei hohem Vermögen (ab 100‘000 Franken) wirst du trotzdem ordentlich veranlagt und musst ein Formular ausfüllen. Das kann sich durch Abzüge oft sogar lohnen!
Unterm Strich ist das System simpler, als es aussieht. Dein wirtschaftliches Gesamtbild zählt. Dazu gehören neben dem Lohn auch Boni, Nebeneinkünfte oder Erträge aus Anlagen. Auf der anderen Seite darfst du alles abziehen, was deinen Kontostand schmälert, etwa Schulden, Zinsen oder berufliche Auslagen.
Ein wichtiger Kniff: Gelder in der Pensionskasse oder der Säule 3a sind während der Ansparphase komplett steuerbefreit. Genau das macht sie zu den mächtigsten Werkzeugen für deine Finanzplanung.
Keine Angst vor der Deadline!
Wenn du vorbereitet bist, verliert die Steuererklärung ihren Schrecken. Sammle übers Jahr hinweg deine Lohnabrechnungen sowie deine Bank- und Depotauszüge digital.
Viele Kantone bieten smarte Software, die dich Schritt für Schritt durch die Fragen leitet. Und falls dir doch ein Fehler unterläuft: Solange keine Absicht dahintersteckt, lassen sich Einträge meist problemlos korrigieren.
Realistisch Steuern sparen
Wahre Steueroptimierung hat nichts mit Tricks zu tun, sondern mit Struktur. Abzüge sind dein grösster Hebel.
Besonders die Säule 3a schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Du reduzierst heute deine Steuerlast und baust gleichzeitig ein Polster für später auf. Auch Weiterbildungen oder Fahrtkosten sind Posten, die deine Rechnung merklich schrumpfen lassen.
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