Sponsored

Warum THOMY eine Schweizer Ikone ist – und was sie so wertvoll macht

Im fiktiven Fall um das verschwundene THOMY-Originalrezept rückt nun der vierte und letzte Verdächtige in den Fokus. Ein Interview mit Design- und Kulturexperte Fabio Bellavista zeigt, welchen kulturellen und wirtschaftlichen Wert der ikonische Geschmack innehat.

Fabio Bellavista: Design-Experte und Verdächtiger im Krimifall um das verschwundene THOMY-Originalrezept.
Fabio Bellavista: Design-Experte und Verdächtiger im Krimifall um das verschwundene THOMY-Originalrezept. Alles über Fabio

Darum gehts:

  • 20 Minuten spricht mit einem Design- und Kulturexperten über den Wert von THOMY.

  • Fabio Bellavista erklärt, warum Alltagsprodukte nationale Identität prägen.

  • Der Sammlermarkt für Nostalgie-Produkte boomt – auch wirtschaftlich.

  • Bellavista war selbst Teil der THOMY-Führung und kennt die Räumlichkeiten vor Ort.

  • THOMY setzt in dieser mehrteiligen fiktiven Krimi-Story bis zu 10'000 Franken Belohnung für Hinweise aus, die zur Wiederherstellung der Rezeptur führen.

Bern. Was macht ein Produkt zur Ikone? Und warum hängen Menschen emotional so stark an Dingen, die sie täglich benutzen? Für diese Fragen trifft 20 Minuten den Design- und Kulturexperten Fabio Bellavista. Anlass ist das 75-Jahr-Jubiläum von THOMY.

Bellavista ist kein Unbekannter. Der kuratorische Berater und Design-Experte beschäftigt sich seit Jahren mit Alltagskultur, Markenidentität und gesellschaftlicher Symbolik. Dass sein Name nun auch im Zusammenhang mit dem THOMY-Zwischenfall auftaucht, verleiht dem Gespräch zusätzliche Brisanz. 20-Minuten-Reporter Jan traf ihn zum exklusiven Interview in Bern.

20-Minuten-Reporter Jan Löning trifft Fabio Bellavista zum Interview in Bern.
20-Minuten-Reporter Jan Löning trifft Fabio Bellavista zum Interview in Bern.

Herr Bellavista, danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns hier in Bern zu treffen. Warum haben Alltagsprodukte wie THOMY eine so grosse kulturelle Bedeutung?
Fabio Bellavista: Weil sie Teil unseres Lebens sind. Luxusgüter bewundert man, Alltagsprodukte benutzt man. Sie begleiten uns täglich, oft seit der Kindheit. Die THOMY-Tube steht auf Küchentischen in der ganzen Schweiz. Sie ist Ritual, Erinnerung und Geschmack zugleich.

Sie sprechen in alten Interviews von THOMY als Schweizer Design- und Kultur-Ikone. Was meinen Sie damit?
Design ist nicht nur Form, sondern Funktion und Emotion. Die THOMY-Tube ist eines der ikonischsten Objekte der Schweizer Alltagskultur. Man erkennt sie sofort. Es ist diese Mischung aus Verlässlichkeit, Zurückhaltung und Alltagstauglichkeit. THOMY drängt sich nicht auf, ist nicht laut, nicht trendgetrieben. Und genau das macht es ikonisch. Es ist ein Produkt, das Generationen begleitet hat, ohne sich ständig neu erfinden zu müssen.

Spielt es dabei eine Rolle, dass THOMY in der Schweiz hergestellt wird?
Absolut. In einer Zeit, in der vieles ausgelagert wird, ist das kein Detail. Dass ein Produkt wie THOMY in der Schweiz, in Basel, entwickelt, produziert und weitergedacht wird, verleiht ihm Glaubwürdigkeit. Es ist nicht nur ein Geschmack, sondern auch ein Stück industrieller Kulturgeschichte.

Wie gross ist der wirtschaftliche Wert solcher Nostalgie-Produkte?
Er ist erheblich. Der Markt für Nostalgie und Heritage boomt. Originale, Prototypen, historische Verpackungen oder Archivstücke erzielen teils hohe Preise, weil sie Authentizität verkörpern. Menschen bezahlen nicht nur für ein Objekt, sondern für die Geschichte dahinter.

Gilt das auch für digitale Sammlerstücke?
Absolut. NFTs werden oft belächelt, aber im Kern geht es um etwas Ernsthaftes: Besitz, Einzigartigkeit und Herkunft. Als digitales Zertifikat kann ein NFT ein Kulturgut absichern, sichtbar machen oder eben auch verschwinden lassen. Entscheidend ist nicht das Medium, sondern die Bedeutung des Inhalts.

Was wäre in diesem Kontext ein Originalrezept wert?
Ein Originalrezept wie das von THOMY ist kein gewöhnliches Dokument. Es ist ein einzigartiges Kulturgut. Es erzählt von Herkunft, Zeitgeist und Kontinuität. Rein theoretisch hätte so etwas nicht nur ideellen, sondern auch erheblichen wirtschaftlichen Wert. Beziffern kann und möchte ich es aber jetzt gerade nicht.

(Anm. d. Red.: Diese Aussagen erhalten im aktuellen Kontext besonderes Gewicht. Denn Bellavista war selbst Teil der THOMY-Führung am Tag des Zwischenfalls. Zudem hat 20 Minuten recherchiert, dass er das Innendesign des neuen Büros im siebten Stock entworfen hat – direkt neben dem Serverraum.)

Im Fokus: Fabio Bellavista (56), Lugano

Der Design- und Kulturexperte berät Unternehmen und kuratiert Ausstellungen zu Alltagskultur und Markenidentität. In der Vergangenheit wurde öffentlich über seine finanziellen Schwierigkeiten nach einer gescheiterten Galerie-Eröffnung berichtet. Seine Nähe zum Tatort, Thema und Wertfragen macht ihn für die Ermittlungen relevant.

Motiv

Finanzielle Probleme und ein ausgeprägtes Denken in Wert, Inszenierung und Marktlogik. Das Originalrezept wäre ein einzigartiges Objekt mit kulturellem und wirtschaftlichem Potenzial.

Indizien

  • Entwarf das Innendesign des siebten Stockwerks und kannte die Baupläne.

  • War Teil der THOMY-Führung am Tag des Zwischenfalls.

  • Sprach im Interview offen über Marktwert und Monetarisierung von Kulturgütern.

Ikonische Designs und Brandings, wie das der THOMY-Mayonnaise, lösen Emotionen aus.
20 Minuten berichtete bereits in der Vergangenheit über Fabio Bellavista. Etwa über die Insolvenz seiner bekannten Kunstgalerie.
Der gefragte Design-Experte scheint trotz guter Auftragslage in Geldnot zu sein. Macht ihn das zum Verdächtigen im Krimifall um das verschwundene THOM...
1/3
Ikonische Designs und Brandings, wie das der THOMY-Mayonnaise, lösen Emotionen aus.
2/3
20 Minuten berichtete bereits in der Vergangenheit über Fabio Bellavista. Etwa über die Insolvenz seiner bekannten Kunstgalerie.
3/3
Der gefragte Design-Experte scheint trotz guter Auftragslage in Geldnot zu sein. Macht ihn das zum Verdächtigen im Krimifall um das verschwundene THOMY-Originalrezept?

Viele Menschen reagieren emotional auf den Gedanken, dass der ikonische Geschmack von THOMY plötzlich in Gefahr sein könnte. Überrascht Sie das?
Nein. Geschmack ist Erinnerung. Er ist stärker als Bilder oder Gerüche, weil er körperlich ist. Wenn ein Geschmack verschwindet, fehlt nicht nur ein Produkt, sondern ein Stück Alltag. Das löst Unsicherheit aus.

Warum funktionieren solche Verluste kulturell so stark?
Weil wir Alltagsdinge unterschätzen. Sie sind immer da. Erst wenn sie fehlen, merken wir, wie sehr sie unser Leben strukturieren. Das gilt für Orte, Rituale und eben auch für Lebensmittel.

Ist das auch der Grund, weshalb Marken ihre Geschichte heute stärker inszenieren?
Ja. Herkunft und Kontinuität sind extrem wertvoll geworden. In einer Zeit, in der sich alles schnell ändert, suchen Menschen nach Verlässlichkeit. Marken wie THOMY stehen für genau das.

Was wäre aus Ihrer Sicht das Schlimmste an einem dauerhaften Verlust?
Nicht der wirtschaftliche Schaden. Sondern dass etwas Selbstverständliches plötzlich weg ist. Dass man merkt: Das gehörte immer dazu und jetzt nicht mehr.

Hat dieser Fall Ihre eigene Sicht auf THOMY verändert?
Ja. Man merkt erst jetzt, wie tief diese Marke mit dem ikonischen Schweizer Design im kollektiven Gedächtnis wie auch im Alltag der Menschen in diesem Land verankert ist. Das hätte man vorher leicht unterschätzt.

Mit Fabio Bellavista ist nun auch der vierte Teilnehmer der THOMY-Führung öffentlich bekannt, der ohne bestätigtes Alibi bleibt. Sein Blick auf Design, Nostalgie und Marktwert erweitert den Fall um eine weitere Dimension – und zeigt, dass es beim verschwundenen Rezept nicht nur um Technik oder Zugang geht, sondern auch um Bedeutung. Die Ermittlungen gehen weiter.

Mehr Informationen in der Einsatzzentrale

20 Minuten bündelt alle Artikel, Interviews, Verdächtigen-Profile und neuen Erkenntnisse auf der zentralen Einsatzzentrale. Dort findest du jederzeit den aktuellen Stand des Krimi-Games.

Jetzt bist du gefragt: Verfolge in den nächsten Tagen und Wochen diesen (nicht ganz wahren) Kriminalfall und hilf mit, das Geheimnis des verschwundenen THOMY-Rezepts zu lösen und gewinne bis zu 10’000 Franken.

20 Minuten sammelt alle Artikel, Hinweise, Alibis und neue Erkenntnisse auf einer zentralen Ermittlungsseite – der Einsatzzentrale.

Dort findest du regelmässige Updates, Verdächtigen-Profile, wichtige Clues und vor allem die Möglichkeit, dich fürs Finale zu qualifizieren.

Weekly Win

Was ist deine erste oder schönste Erinnerung an THOMY?

Erzähl von deinem ikonischsten Moment mit dem einzigartigen THOMY-Geschmack. Die besten Einsendungen gewinnen tolle Preise!

Sponsored

Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Nestlé SA erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten kommerzielle Inhalte produziert.

Advertisement