Wer «Wirtschaftsrecht» hört, denkt zuerst an Paragrafen, Gesetzbücher und Anwaltskanzleien. Verständlich, aber zu kurz gedacht. Das Gebiet ist längst keine trockene Materie mehr, sondern die Schaltzentrale vieler – nicht nur digitaler – Zukunftsfragen.
Wer heute in Unternehmen strategische Verantwortung trägt, braucht beides: wirtschaftliches Denken und ein rechtliches Fundament. Genau diese Kombination wird in den kommenden Jahren zu einer der gefragtesten Qualifikationen überhaupt.
Familie, Job, Sport, Verpflichtungen: Viele, die sich weiterbilden wollen, können und wollen nicht alles stehen und liegen lassen. Der Bachelor Wirtschaftsrecht an der FFHS ist genau für diese Realität gebaut. Das Studienmodell erlaubt ein Arbeitspensum von bis zu 80 Prozent. Karriere, Einkommen und Privatleben müssen dafür nicht auf Eis gelegt werden. Gleichzeitig lässt sich ein vollwertiger Bachelor absolvieren.
80 Prozent des Stoffs wird im geführten Selbststudium erarbeitet, mit Online-Support und direktem Zugang zu den Dozierenden. Präsenzveranstaltungen finden üblicherweise alle zwei Wochen statt. Kein Frontalunterricht, sondern Diskussion realer Fälle aus der Berufspraxis.
Was das Studium zusätzlich bereichert: Die Studierenden kommen aus unterschiedlichen Lebenssituationen und Berufsjahren, vom Berufseinsteiger mit erster Praxiserfahrung bis zur erfahrenen Fachkraft, die sich gezielt weiterentwickeln will. Dieser Austausch verschiedener Perspektiven und Erfahrungen ist ein Mehrwert, den kein Lehrbuch ersetzen kann.
Ein KI-System empfiehlt die falsche Behandlung. Ein automatisierter Kreditentscheid benachteiligt eine Person. Ein selbstfahrendes Fahrzeug verursacht einen Unfall. Solche Szenarien sind keine Science-Fiction mehr. Und sie werfen Fragen auf, die Gerichte, Unternehmen und Gesetzgeber heute bereits beschäftigen: Wer trägt die Verantwortung? Der Hersteller? Das Unternehmen, das die KI einsetzt? Oder der Mensch, der die Entscheidung freigegeben hat?
KI-Haftung gehört zu den drängendsten Rechtsgebieten der kommenden Jahre. Genau hier treffen wirtschaftliches Verständnis und juristisches Know-how direkt aufeinander.
Smartwatch, Smart Home, Fitness-App: Im Alltag produzieren wir laufend Daten. Was Unternehmen damit tun dürfen, ist keine technische, sondern eine rechtliche Frage. Und sie beginnt nicht erst beim Nutzungsvertrag, sondern bereits beim Produktdesign.
Datenschutzrecht, E-Commerce-Recht und regulatorische Anforderungen an digitale Produkte sind heute fester Bestandteil jeder Produktentwicklung. Ob Online-Shop, Abo-Modell oder digitale Plattform: Unternehmen müssen rechtliche Fragen heute bereits mitdenken, bevor ein Produkt überhaupt auf den Markt kommt.
Wer diese Zusammenhänge versteht, sitzt nicht am Rand des Tisches, sondern mittendrin.
Ein KI-Modell generiert ein Bild. Ein anderes schreibt einen Artikel. Ein drittes komponiert Musik, trainiert auf Millionen urheberrechtlich geschützter Werke. Wem gehört das Ergebnis? Darf es verkauft werden? Und wer haftet, wenn dabei fremdes geistiges Eigentum verletzt wurde?
Einige dieser Fragen sind heute noch nicht genau geklärt und werden in den nächsten Jahren in Gerichtssälen, Parlamenten und Unternehmen im Detail diskutiert. Wer die Antworten mitgestalten will, braucht genau das Wissen, das im Bachelor Wirtschaftsrecht aufgebaut wird.
Unternehmen wachsen. Märkte werden regulierter. Die Anforderungen an Compliance, Wirtschaftsethik und rechtskonforme Unternehmensführung steigen in jeder Branche und in jeder Unternehmensgrösse.
Wer wirtschaftlich denken und gleichzeitig rechtliche Risiken einschätzen kann, übernimmt Verantwortung, die andere nicht tragen können. Diese Schnittstellen-Kompetenz wird zunehmend zur Voraussetzung für strategische Rollen. Dazu gehört auch der Umgang mit LegalTech: Wer versteht, wie digitale Tools rechtliche Prozesse verändern, ist nicht nur juristisch, sondern auch technologisch einen Schritt voraus.
Ein praxisnahes Detail des Studiengangs ist der Moot Court. In diesem fiktiven Gerichtsprozess übernehmen Studierende die Rollen von Kläger- oder Beklagtenseite, halten Plädoyers und erleben einen Zivilprozess aus nächster Nähe.
Keine trockene Theorie, sondern gelebte Berufspraxis.
Die wichtigsten Fragen der digitalen Wirtschaft sind keine rein technischen Fragen. Es sind Rechtsfragen. Und wer sie beantworten kann, wird in Unternehmen, Behörden und Kanzleien gleichermassen gesucht. Wer nach dem Bachelor weitermacht, legt mit einem anschliessenden Master zudem den Grundstein für die Notariats- oder Anwaltsprüfung und öffnet damit eine weitere Karrieredimension.
Der Bachelor Wirtschaftsrecht an der FFHS ist kein kompletter Neustart, sondern ein gezieltes Upgrade für alle, die bereits mitten im Berufsleben stehen und wissen, wohin sie wollen.
Der Bachelorstudiengang BSc Wirtschaftsrecht an der FFHS verbindet juristisches Fachwissen mit wirtschaftlichem Know-how, berufsbegleitend, praxisnah und direkt anschlussfähig an die Anforderungen der digitalen Wirtschaft.
Interessiert? Am 27. Mai 2026 findet der nächste Online-Infoanlass zum Studiengang statt. Anmeldeschluss ist der 26. Mai 2026 um 11 Uhr.
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