Sponsored

Ist Herrlis Bohnenernte in Gefahr?

Bio-Buschbohnen brauchen vom Keimling bis zur Ernte viel Aufmerksamkeit. Christian Herrli aus dem Berner Seeland zeigt, warum bei Schädlingen, Trockenheit und dem kurzen Erntefenster jeder Tag zählt.

Christian Herrli aus Ried bei Kerzers ist Betriebsleiter und Gemüseproduzent bei Seeland Bio und eine seiner Kulturen ist die Bio-Buschbohne. Sie wächst auf Feldern im ganzen Berner Seeland. Auf Herrlis morgendlicher Kontrollrunde muss er sich vom Stand der Dinge überzeugen und Massnahmen wie Bewässerung, Jäten oder die Ernte einleiten.

Der Kampf gegen Schädlinge und Unkraut

Der Produzent plant frühzeitig die gestaffelte Aussaat auf den 20 Hektaren, die allein den Bohnen zustehen. Nach der Aussaat beginnt der eigentliche Krimi im Gemüseproduzenten-Alltag. Es gibt Gefahren, die bis zum kompletten Ernteausfall eines Feldes führen können.

Wenn die Bohnenpflanzen ganz jung sind, dann sind sie ein leichtes Opfer für Bohnenfliegen. Deren Larven ernähren sich von den Keimlingen der Pflanzen und sorgen dafür, dass diese verkümmern oder gänzlich verderben. Wenn die Buschbohnen von Fliegen verschont bleiben, dann spriesst das Unkraut, das den Bohnenpflanzen Wasser, Boden und Sonnenlicht streitig macht. Gegen dieses Unkraut geht der Bio-Gemüseproduzent mit mechanischem Striegeln oder notfalls mit Jäten von Hand vor.

1/2
2/2

Die Bohne reift wie ein Feuerwerk

Die Bohne mag es warm, aber nicht zu trocken. Ein heisser Sommer bringt Herrli und seine Berufskollegen auch im Hinblick auf ihre Ernte ins Schwitzen. Sie müssen mit dem Wasser richtig haushalten, damit alle Produzenten und Kulturen gleichberechtigt mit dem kostbaren Nass versorgt werden können.

In langen Trockenperioden ist es nur schwer möglich, den Boden mit ausreichend Wasser zu versorgen. Gesunde und gut versorgte Bohnenpflanzen wachsen zunächst längere Zeit. Sie mögen Wärme und Wasser, blühen ausgiebig, entwickeln zarte Früchte und plötzlich sind sie Knall auf Fall erntereif. Wer als Produzent diesen Knall verpasst, dessen Bohnenernte kann binnen dreier Tage bereits überreif und verdorben sein.

Nach der Ernte startet der Wettlauf gegen die Zeit

Wenn Christian Herrli die Bohnen beim morgendlichen Rundgang aufgrund ihrer Grösse und des Brech-Tests als erntereif einstuft, dann wird der grosse Logistik-Hebel umgelegt. In den Abendstunden zieht der Vollernter seine Bahnen und trennt die Schoten von den geernteten Pflanzen. Abends sind die Bohnen weicher und brechen nicht so leicht wie am Tag. Die Bohnen müssen innerhalb einer Stunde zur Kühlung gebracht werden, damit sie frisch bleiben.

Am nächsten Morgen beginnt die maschinelle Sortierung und der Waschvorgang. Auf dem Sortiertisch werden sie von menschlichen Augen begutachtet und bei optischen oder qualitativen Mängeln von fleissigen Händen sortiert. Neben den Vollzeit-Angestellten arbeiten am Sortiertisch auch Senioren aus dem Dorf, die diese Beschäftigung und die geselligen Momente in der Erntezeit sehr schätzen.

1/2
2/2

Frischhalten und konsumieren

Nach dem letzten Sortierschritt werden die Bohnen abgewogen, verpackt und an die Migros Aare geliefert. Christian Herrli betont, wie wichtig es ist, die Bohne frischzuhalten und frisch zu konsumieren. «Gekaufte Bohnen halten sich im Kühlschrank drei bis vier Tage. Für das beste Frischeerlebnis bereitet man sie aber in den ersten zwei Tagen nach dem Kauf zu.» Christian Herrli isst seine Bohnen am liebsten als Salat an einer Vinaigrette oder mit Speck.

Sponsored

Dieser werbliche Beitrag wurde von Genossenschaft Migros Aare erstellt. Er wurde von Commercial Publishing, der Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten kommerzielle Inhalte produziert, für die Publikation aufbereitet, wobei die Haftung für Inhalte (Wort, Bild) und externe Links bei Genossenschaft Migros Aare liegt.