Sponsored

Macht uns KI im Arbeitsalltag eigentlich faul?

Wer KI-Tools nutzt, erledigt Aufgaben im Job oft schneller. KI-Expertin Selena Calleri von 20 Minuten erklärt, warum das nicht automatisch faul macht und welche Fähigkeiten im Arbeitsalltag jetzt entscheidend sind.

Zwei Kolleginnen bereiten dieselbe Präsentation vor. Die eine klickt sich durch Foliensätze aus dem letzten Jahr, kopiert, verschiebt, formatiert von Hand, tippt Bulletpoints, verwirft sie wieder. Die andere beschreibt der KI kurz und kompakt, worum es geht, und Sekunden später steht ein Foliensatz bereit.

Das Beispiel zeigt, dass der Einsatz von KI-Tools im Arbeitsalltag praktische Vorteile bringt, wirft aber eine berechtigte Frage auf. Werden wir durch KI im Beruf automatisch fauler?

Sprach-KI entlastet bei Routinearbeit

Eine Untersuchung des Kiel Institut für Weltwirtschaft zeigt, dass die Gesamtbeschäftigung trotz KI-Einsatzes auf europäischen Arbeitsmärkten in den letzten zehn Jahren stabil ist. Sprachmodelle übernehmen vor allem administrative Schreibarbeiten und Routineaufgaben.

Doch verlernt der Mensch dadurch das selbstständige Denken? 20-Minuten-KI-Expertin Selena Calleri ordnet die Entwicklung so ein: «Ja, absolut. Innert Sekunden steht ein Resultat da, welches auf den ersten Blick super wirkt und auf den zweiten oft leer und vage. Es braucht viel Selbstdisziplin und eine klare Vision, damit eine Person nicht in Versuchung gerät, einfach alles der KI zu überlassen. Nützt man KI dagegen als Sparringspartner und als Werkzeug, kann es auch den gegenteiligen Effekt haben und Lücken in unserem Denken aufzeigen, was einen positiven Lerneffekt hat.»

Selena Calleri ist Expertin für KI-Innovation und Transformation bei 20 Minuten (TX Group). Sie absolvierte einen Bachelor in Computerlinguistik, Informatik und Philosophie sowie einen Master in Philosophie der Technologie, Gesellschaft und Wissenschaft. Seit über zehn Jahren beschäftigt sie sich mit Sprachmodellen und deren Einfluss auf unsere Gesellschaft. Sie begleitet 20 Minuten seit Juli 2024 massgeblich in der KI-Transformation.

Effizienz führt selten zu weniger Arbeit

Ob die nervige Mail, in der man einen Kollegen zum siebten Mal um etwas bittet, ein erster Ideenentwurf, eine Visualisierung oder eine komplexe Zusammenfassung: KI steigert die Effizienz im Büroalltag. Im Marketing liefert sie in Sekunden Varianten für einen Newsletter, in der Softwareentwicklung das Code-Grundgerüst und im Kundendienst Antworten auf Standardanfragen.

Dieser Zeitgewinn bedeutet jedoch nicht früher Feierabend, sondern ermöglicht es, Projekte aufs nächste Level zu bringen, etwa indem tiefer in ein Thema eingetaucht wird. Bei der Nutzung von KI als Recherche-Tool zeigt sich aber auch die Kehrseite: Wer Ergebnisse ungeprüft übernimmt, läuft Gefahr, KI-Halluzinationen als Fakten zu präsentieren.

Prüfen wird zur neuen Schlüsselkompetenz

Wer KI professionell als Sparringspartner nutzt, startet selten bei null, sondern filtert und verfeinert Ergebnisse. Die wichtigste Qualifikation verschiebt sich dadurch weg vom reinen Ausführen, hin zum kritischen Bewerten und Entscheiden.

Doch welche Fähigkeiten entscheiden künftig darüber, ob du KI wirklich gewinnbringend nutzt? «Kritisches Denken, ein Gespür für die Realität und eine eigene klare Perspektive sind absolut essenziell, denn die Gefahr, sogenannten ‹AI-Slop› zu produzieren, ist gross», bestätigt Selena Calleri. Unter ‹AI-Slop› versteht man austauschbare, oberflächliche KI-Inhalte, die ohne menschliche Feinarbeit schablonenhaft ausgespuckt werden.

«Zu wissen, was das Gegenüber bewegt, und seine Vision richtig aufs Papier bringen zu können, ermöglicht es, durch KI einen echten Mehrwert zu schaffen», so die Expertin.

Nein, KI macht nicht automatisch faul

Am Ende landet auch die von Hand gebastelte Präsentation bei einem fertigen Foliensatz. Das eigene Zusammenstellen schult zwar das Gespür für Struktur, kostet aber wertvolle Zeit und damit menschliche Ressourcen. Entscheidend ist letztlich, wie man das Werkzeug einsetzt. Wer sich blind auf KI-Ergebnisse verlässt, wird nachlässig.

Wer sie dagegen als Ausgangspunkt nutzt, gewinnt Raum für das, was wirklich zählt: kritische Entscheidungen, echten zwischenmenschlichen Austausch und langfristige Strategien. Schliesslich geht es nicht darum, Arbeitskräfte zu ersetzen, sondern Menschen bei ihrer Arbeit zu unterstützen und nachhaltigen Mehrwert für die Zukunft zu schaffen.

Warum KI auch für Philip Morris ein Thema ist

Warum beschäftigt sich Philip Morris International (PMI) überhaupt damit, wie KI unsere Fähigkeiten und unsere Arbeitswelt verändert?

Ein Grund liegt in der eigenen Transformation: Um eine Zukunft voranzutreiben, in der Zigaretten durch rauchfreie Alternativen ersetzt werden, hat PMI sein Geschäftsmodell grundlegend verändert, Mitarbeitende weitergebildet und neue Arbeitsweisen eingeführt.

Vor zehn Jahren war PMI noch ein Zigarettenunternehmen. Ende Juli 2026 machten rauchfreie Produkte wie Tabakerhitzer, Nikotinbeutel und E-Vapor-Produkte bereits 43 Prozent des Nettoumsatzes aus und waren in 109 Märkten weltweit verfügbar. Sie sind nicht risikofrei und machen abhängig, können erwachsenen Raucherinnen und Rauchern, die sonst weiterrauchen würden, aber eine neue Alternative bieten.

Der Mensch bleibt entscheidend

Die Transformation hat PMI gezeigt, dass wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt allein nicht ausreicht. Wandel braucht Menschen, die neue Fähigkeiten entwickeln, sich an neue Realitäten anpassen und ihn aktiv vorantreiben.

Das gilt auch für eine zunehmend von KI geprägte Welt. Entscheidend wird sein, wie gut Menschen lernen, mit neuen kognitiven Anforderungen umgehen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können. Deshalb möchte PMI die Diskussion darüber fördern, wie Menschen ihr Potenzial in einer Zeit des beschleunigten Wandels bestmöglich entfalten können.

Sponsored

Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Philip Morris Switzerland Sàrl erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten kommerzielle Inhalte produziert.