Für Herbstfarben musst du nicht weit reisen. Manchmal spiegeln sie sich im Wasser am Stadtrand, manchmal leuchten sie in einem abgelegenen Hochtal. Tipps aus der 20-Minuten-Community und von Schweiz Tourismus führen zu neun Orten, an denen die Landschaft im Mittelpunkt steht:
Keine Lust aufs Nebelloch? Dann ab auf den Zugerberg! Auf dem Hausberg der Stadt Zug warten rund 80 Kilometer Wanderwege und eine besondere Moorlandschaft.
Die Wege führen durch Wald, über offene Flächen und am Moor vorbei. Liegt der Nebel unten im Tal, lohnt sich der Blick von oben gleich doppelt.
Mitten im Lindberger Wald, unweit der Stadt Winterthur verstecken sich die Walcheweiher – eine idyllische Ansammlung von drei kleinen Teichen.
Die Weiher sind ein Ziel für einen Spaziergang inmitten leuchtend bunter Herbstbäume. Wer etwas länger bleiben möchte, nimmt ein Picknick mit.
Gleich mehrere Leserinnen und Leser nennen den Aletschwald als ihren Herbstfavoriten. Zwischen alten Arven, Fichten und goldenen Lärchen öffnen sich immer wieder Blicke auf die Bergwelt der Aletsch Arena.
So lohnt sich schon der Weg durch den Wald.
Das Justistal zieht sich 7,5 Kilometer zwischen den Berghängen oberhalb des Thunersees entlang. Wer hier wandert, folgt dem Tal vorbei an Tannen, einem Bach und Alpbetrieben.
Kulinarisches Extra: Bei neun Alpbetrieben und Alpgenossenschaften findest du den originalen Justistaler Alpkäse.
Bei Flühli führt eine Wanderung durch den herbstlichen Wald zum Chessiloch. Eine kleine Hängebrücke gibt den Blick auf den Wasserfall frei, die grössere Chessimätteli-Brücke führt über die Schlucht.
Ein Ausflug für alle, die zwischen buntem Laub auch Wasser rauschen hören möchten.
Unten färbt der Herbst die Wälder des Onsernonetals, oben wartet der Bergsee von Salei. Von Comologno führt der Weg über Ligünc und das Val Lavadina zum See auf 1924 Metern.
Für die 839 Höhenmeter solltest du rund drei Stunden einplanen. Als Belohnung winkt auf der Alpe di Salei ein Halt in der Berghütte an, bevor es weiter zum See geht.
Goldene Lärchen, dunkle Arven und dahinter die hellen Bergflanken: Auf dieser Mountainbike-Tour wechseln die Herbstfarben mit der Landschaft. Von Scharl geht es am Arvenwald God da Tamangur vorbei über den Ofenpass und Buffalora ins Val Mora.
Das weite Hochtal ist der Höhepunkt einer anspruchsvollen Tour mit steilen Anstiegen und Singletrails. Das Postauto nach S-charl fährt von Mai bis Oktober.
Von Saint-Saphorin führt eine schöne Wanderung durch die Weinterrassen des Lavaux bis nach Lutry. Im Herbst leuchten die Reben in warmen Gelbtönen. Zwischen den Winzerdörfern öffnet sich immer wieder der Blick auf den Genfersee.
Die 11 Kilometer lange Route führt auf und ab durch die Reben. Für die ganze Strecke solltest du gut drei Stunden einplanen.
Auf der neunten Etappe des Jura-Höhenwegs geht es von Vue des Alpes über Tête de Ran und Mont Racine nach Noiraigue. Besonders schön im Herbst: Unterwegs färben sich die Wälder gelb und rot, während sich auf den Höhen der Blick bis zum Chasseral öffnet.
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