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Das ungewöhnlichste Museum der Schweiz

Die Collection de l’Art brut in Lausanne ist unter den Museen der Schweiz einzigartig.

Das Museum wurde 1976 im Château de Beaulieu eingerichtet, einem ehemaligen Patrizierhaus aus dem 18. Jahrhundert im Zentrum von Lausanne. Die Sammlungen sind weltweit einzigartig. Der französische Künstler und Sammler Jean Dubuffet übergab sie der Stadt 1971 in einer Schenkung. Auf ihn geht übrigens auch der Begriff Art brut zurück. Art brut bezeichnet Werke, die von Menschen ohne künstlerische Vorbildung geschaffen wurden. Dabei handelt es sich in erster Linie um gesellschaftlich Ausgegrenzte, Häftlinge oder Patienten aus psychiatrischen Kliniken. Diese Künstler, die eigentlich keine sind, gehören keiner bestimmten Kunstrichtung an. Ihre Kreativität ist spontan und orientiert sich nicht am Blick anderer oder eines Publikums. Es ist also eigentlich Kreation in ihrer reinsten Form.

Kunst, zu der alle Zugang finden

Schon beim Betreten des Museums entsteht der Eindruck, in eine andere Welt einzutauchen. Das wird noch verstärkt durch die schwarzen Wände, an denen die faszinierenden Werke umso besser zur Geltung kommen. Im Verlauf des Besuchs ertappst du dich vielleicht bei einem Lachen oder fühlst dich etwas verwirrt oder beunruhigt. Deine Neugier bleibt jedenfalls immer wach. Es ist auch ein lohnenswerter Besuch für die ganze Familie, denn Art brut spricht gerade Kinder an: Als Kind ist man noch nicht festgelegt, der Blick ist ungekünstelt, Kinder sprudeln vor Spontaneität. Und genau diese Haltung muss man mitbringen, um diese erstaunlichen Werken unvoreingenommen zu erfahren.

«Die Art-Brut-Sammlung in Lausanne ist kein Museum wie jedes andere. Die Kreationen, die Sie dort entdecken, sind lustig, verwirrend, manchmal verstörend.»

Leserin A.C.

Ihr kennt die schönsten Orte der Schweiz

Wir sind überwältigt: So viele Leserinnen und Leser sind unserem Aufruf gefolgt und haben ihren Lieblingsort in der Schweiz verraten. Aus allen Einsendungen hat eine Jury von 20 Minuten und Schweiz Tourismus 13 Orte gewählt, die hier vorgestellt werden. Eine weitere Auswahl haben wir für euch auf dieser Karte zusammengestellt:

Eine spielerische Art für Gross und Klein, Zugang zu bestimmten Werken zu erhalten, ist eine nähere Betrachtung der verwendeten Materialien und Medien. Die Künstler der Art brut griffen häufig auf ungewöhnliche Materialien zurück und verfremdeten deren ursprünglichen Zweck. In den Werken findet man Muscheln, Steine, Schalen und zerbrochenes Geschirr. Das Trägermaterial ist ähnlich vielfältig: eine Schuhsohle, Karton, ein Kuvert oder ein Besen: Die Collection de l’Art brut ist also kein klassisches Museum und sicher eine Erfahrung, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Tipp

Direkt neben dem Museum liegt die Auberge de Beaulieu, wo du in Ruhe deinen Erlebnissen nachhängen kannst. Dort sitzt du gemütlich unter Platanen auf einer Terrasse mit Berliner Biergarten-Flair und kannst dir eine Erfrischung oder eines der feinen Gerichte gönnen. Vielleicht bekommst du ja sogar Lust auf eine Partie Pingpong.

Die ausgestellten Kreationen lassen niemanden kalt.
Die ausgestellten Kreationen lassen niemanden kalt.
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#IneedSwitzerland

Die #IneedSwitzerland Challenge zeigt den Schweizerinnen und Schweizern unser Land von seiner schönsten Seite – mit Fotos oder Videos von Lieblingsorten über die ganze Schweiz verteilt. Dabei sind der Ort sowie die Person erkennbar, die im Bild ein Schweizerkreuz nachbildet - entweder durch das Hochhalten einer weiteren Person oder mithilfe von Gegenständen. Je mehr Personen mitziehen, desto grösser wird das Puzzle aus menschlichen Schweizerkreuzen.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia kommerzielle Inhalte produziert.