Hier müsste man Kuh sein: Dieses Tier geniesst den Schatten am Waldrand.
Hier müsste man Kuh sein: Dieses Tier geniesst den Schatten am Waldrand. (Stevan Bukvic)
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Ein Leben für glückliche Kühe

Naturnahe und tiergerechte Landwirtschaft ist fordernd. Aber sie macht auch viel Freude. Das zeigt unser Besuch auf dem Schlattgut in Herrliberg.

«Es gibt keinen vielseitigeren Beruf als den des Landwirts. Ich wollte nie etwas anderes machen», sagt Andrin Ledergerber, als er uns auf seinem hoch über dem Zürichsee gelegenen Hof empfängt. Tatsächlich steht ihm die Leidenschaft für seinen Beruf ins Gesicht geschrieben – und die Liebe zu den rund 40 Kühen, um die er sich hier kümmert. Ledergerber kennt jedes Tier beim Namen, weiss über Charakter und Vorlieben Bescheid. «Wenn die Kühe glücklich sind, bin ich es auch», betont er.

Dafür, dass auch Ferien und Freizeit im Leben des jungen Landwirts Platz haben, sorgt der Familienverbund: «Wir sind zum Glück sehr gut aufgestellt, können gut vorausplanen. Die Lebensqualität ist wichtig, wenn man diesen Beruf über eine lange Zeit ausüben möchte.» Fordernd bleibt der Alltag gleichwohl. Nach der Tagwacht um 4.45 Uhr macht sich Andrin Ledergerber ans Melken der Kühe und reinigt anschliessend die Melkmaschinen, sein Vater verteilt derweil Futter an die Tiere und säubert den Stall. Wer zuerst fertig ist, sammelt im Hühnerstall die frisch gelegten Eier ein und bringt den Hühnern ihr Frühstück.

Andrin Ledergerber führt zusammen mit seinem Bruder Domenik das Schlattgut.
Andrin Ledergerber führt zusammen mit seinem Bruder Domenik das Schlattgut. (Stevan Bukvic)
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Im Stall kann sich jede Kuh ihr Plätzchen selber aussuchen.
Im Stall kann sich jede Kuh ihr Plätzchen selber aussuchen. (Stevan Bukvic)
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Den Abend und die Nacht verbringen die Tiere auf der saftigen Weide.
Den Abend und die Nacht verbringen die Tiere auf der saftigen Weide. (Stevan Bukvic)
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Die Eier im Hofladen stammen von den eigenen Hühnern.
Die Eier im Hofladen stammen von den eigenen Hühnern. (Stevan Bukvic)
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Verkaufsschlager Nummer 1: Glace mit Früchten und Milch vom Schlattgut.
Verkaufsschlager Nummer 1: Glace mit Früchten und Milch vom Schlattgut. (Stevan Bukvic)
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An besonders abschüssigen Stellen finden sich ökologische Ausgleichsflächen.
An besonders abschüssigen Stellen finden sich ökologische Ausgleichsflächen. (Stevan Bukvic)
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Diese sind reich an Insekten und Blumen.
Diese sind reich an Insekten und Blumen. (Stevan Bukvic)
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Nachdem der Landwirt selbst gefrühstückt hat, stehen diverse Arbeiten an: Heuen, Mähen, Hufpflege, Buchhaltung oder Rechnungen zahlen. «Langweilig wird einem auf einem Bauernhof nie», bemerkt Ledergerber mit einem Lachen. Neben der Arbeit auf dem eigenen Hof ist er als LBE-Experte tätig und bewertet in dieser Eigenschaft anhand von fünf Gesichtspunkten die Schönheit von Jungtieren. «Daraus lässt sich dann schliessen, ob die Nachkommen eines Stiers eher gross oder klein sein werden, wie straff die Euter voraussichtlich sind und vieles mehr. Das ist wichtig für die Zucht.»

Beim Gang über die Wiesen treffen wir immer wieder auf Inselchen mit hohem Gras, Blumen und allerlei Insekten. «Das sind ökologische Ausgleichsflächen, die dazu beitragen, die Biodiversität auf hohem Niveau zu halten», erklärt Andrin Ledergerber. «Pro Betrieb sind 7 Prozent dieser Flächen vorgeschrieben, wir kommen hier auf 16 Prozent, weil wir uns bemühen, besonders abschüssige Passagen oder Waldränder gezielt so zu nutzen.» Hoch sind auch die Anforderungen an den Tierschutz und die Transparenz. «Wir müssen jedes Medikament und jeden Dünger minutiös notieren. Mindestens einmal im Jahr sind Kontrolleure bei uns zu Gast, auch unangemeldet», so Ledergerber. «Hinzu kommen Kontrollen von Labeln, denen wir angegliedert sind, und der ökologische Leistungsnachweis, den jeder Bauernhof erbringen muss.»

Vieles von dem, was die Ledergerbers auf dem Schlattgut produzieren, findet sich in ihrem Hofladen wieder. Die Eier der eigenen Hühner zum Beispiel, aber auch Hamburger und Konfitüre. Besonders beliebt ist die hausgemachte Glace, die es in diversen Geschmacksrichtungen zu kaufen gibt. «Im Sommer nimmt die Glaceproduktion ziemlich viel Zeit in Anspruch. Wir freuen uns aber natürlich über die grosse Nachfrage. Und darüber, dass wir mit ihnen neben einer Reihe von Badis auch die Hotels der Living-Circle-Gruppe beliefern dürfen», erläutert unser Gastgeber. Im Hofladen zu verkaufen, bedeutet immer auch nachhaltig zu verkaufen. Je kürzer die Wege, desto besser für die Umwelt und das Klima.

Alexander Kühn hat das Schlattgut in Herrliberg besucht.
Alexander Kühn hat das Schlattgut in Herrliberg besucht. (Stevan Bukvic)

Für nachhaltige Schweizer Milch – «swissmilk green»

Der neue Branchenstandard für Nachhaltige Schweizer Milch wurde im September 2019 eingeführt. Mit den Vorgaben dieses Produktionsstandards wird das hohe Niveau der gesamten Schweizer Milchwirtschaft in Sachen Tierwohl, Fütterung und Soziales umgesetzt. Das Grasland Schweiz bietet ideale Bedingungen für die Milchproduktion: In der Schweiz wird mit über 90 % einheimischem Futter gearbeitet, 100 % GVO-frei.

Es lohnt sich, beim Kauf von Milch und Milchprodukten auf die Schweizer Herkunft zu achten. Informationen zum neuen Produktionsstandard im Detail auf swissmilk.ch/green.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Swissmilk erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia kommerzielle Inhalte produziert.