Tattooträger sind Serientäter: Wer mit Tattoos anfängt, kann oft nicht mehr damit aufhören.
Tattooträger sind Serientäter: Wer mit Tattoos anfängt, kann oft nicht mehr damit aufhören. Quelle: Coopzeitung Weekend
Coopzeitung Weekend

Dein erstes Tattoo: Alles was du wissen musst

Tattoos sind mal wieder voll in. Was du beachten musst und warum dein erstes nicht unbedingt ins Gesicht sollte.

Welches Motiv?

Chinesische Schriftzeichen, Arschgeweihe oder Un­endlichkeitszeichen – läuft man durch die Badi, lachen einem so einige ­Tattoo-­Trends entgegen. Bei der Motiv-Wahl gilt deshalb: Du darfst alles! Doch mit individuellen Designs ist die Chance grösser, dass mit dem Trend nicht auch die Freude an der Tätowierung verschwindet. Als ­Tattoo-Jungfrau solltest du zudem eher klein starten. Dein Glück: filigran ist grad voll angesagt. 

Welche Stelle?

Tattoo-Anfänger sollten besser eine diskrete ­Stelle wählen. Wer von un­täto­wierter Haut direkt zum Anker im Gesicht geht, läuft Gefahr, es bald nicht mehr so lustig zu finden. Und willst du den Schmerz möglichst umgehen, solltest du nicht
an den Fingern loslegen – weil: Aua!

Pflege-Tipps

Raus aus der Sonne

In den Mallorca-Ferien ein Tattoo stechen zu lassen, klingt nach ­einer blöden Idee. Ist es auch, denn tätowierte Haut ist sehr sonnen­empfindlich. Die UV-Strahlung kann das Tattoo entzünden und verblassen ­lassen. Deshalb gilt: Schütz ­deine frischen Tattoos ­immer vor der Sonne.

Die richtige Creme

Die Zeiten, in denen man sich ­Vaseline aufs Tattoo klatschte, sind vorbei. Eine Wund- und Heilsalbe oder Tattoocreme sind für die Pflege Pflicht! Diese ­solltest du dünn auftragen, damit das Tattoo keine Farbe verliert.

Nicht kratzen, nicht rubbeln

Ein frisch gestochenes Tattoo ist eine Wunde. Deshalb ist es ­normal, dass die Stelle eine Zeit lang juckt. Bleib stark! Kratzen kann zu Narben führen. Vorsicht auch nach dem Duschen: Besser sanft abtupfen statt rubbeln.

Kratzen verboten: Der Juckreiz ist ein Teil des Heilungsprozesses.
Kratzen verboten: Der Juckreiz ist ein Teil des Heilungsprozesses. Quelle: iStock

Coopzeitung Weekend

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