Kochen mit FOOBY

Warm ums Herz

Sie ist heiss, kann aber auch cool sein. Manchmal ist sie ­ungebunden und hat tolle Einlagen drauf. Auch gebunden ist sie toll. Alles andere als langweilig, diese Suppe!

Momentan haben wir das perfekte Wetter, um ab und zu eine Suppe zu schlürfen. Obwohl, Suppen sollte man laut Knigge ja eigentlich nicht schlürfen. Komisch, denn entstanden ist das Wort Suppe aus dem ­germanischen «supp», was schlürfen oder trinken bedeutet. Einst ­galten Suppen als «Armeleuteessen» oder wurden für die Massen­verpflegung eingesetzt, beispielsweise in der Armee. Sättigung stand an erster Stelle, egal ob schlürfend erreicht oder nicht.

Im Lauf der Zeit hat die Suppe einige Imagewechsel durchgemacht. Vom Nahrungsmittel der ärmeren Leute zum Eröffnungsgang feiner Sterneküche-Menüs bis hin zum Retter in Päckliform, wenn alle in der WG vergessen haben einzukaufen. Sie kann Kulturgut sein, wie die Basler Mehlsuppe oder sogar politisch bedeutend, wie die ­Kappeler Milchsuppe. So vielfältig wie sie eingesetzt werden kann, so abwechslungsreich sind auch die Arten ihrer Zubereitung. Ob warm, kalt, ­gebunden, klar oder mit Einlagen ist eine Suppe nicht nur die ­perfekte Vorspeise, sie muss sich auch als Hauptgang nicht verstecken.

Suppen-Stars

Mehr als Tüten-Nahrung: Drei ­internationale Suppenklassiker.

Bouillabaisse: Die französische Fischsuppe wird traditionell als Zweigänger serviert: Erst wird der Sud mit Toast  und Sauce (Rouille) aufgetischt, da...
Bouillabaisse: Die französische Fischsuppe wird traditionell als Zweigänger serviert: Erst wird der Sud mit Toast und Sauce (Rouille) aufgetischt, dann folgt der Fisch.
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Borschtsch: Die Suppe ist in ganz Osteuropa ­verbreitet, unter anderem  in der Ukraine, und unterscheidet  sich je nach Region. Fast immer  wird sie m...
Borschtsch: Die Suppe ist in ganz Osteuropa ­verbreitet, unter anderem in der Ukraine, und unterscheidet sich je nach Region. Fast immer wird sie mit Randen, Kartoffeln, Weisskohl und Fleisch zubereitet.
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Minestrone: Verschiedene Gemüse sind die ­wichtigsten Zutaten für eine Minestrone, die in Italien wie auch im Tessin heimisch ist. Je nachdem kommen N...
Minestrone: Verschiedene Gemüse sind die ­wichtigsten Zutaten für eine Minestrone, die in Italien wie auch im Tessin heimisch ist. Je nachdem kommen Nudeln oder Reis hinzu. Serviert wird sie mit Parmesan.
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Und so wirds gemacht

  1. Gemüse: Kartoffeln und Rüebli schälen, Zwiebel in feine Streifen ­schneiden, ­Knoblauchzehe pressen. Kartoffeln und Rüebli in Würfeli ­schneiden.

  2. Fleisch: Fleisch bemehlen. Bratbutter im Brattopf erhitzen, Fleisch portionenweise ca. 5 Min. anbraten, ­salzen, herausnehmen. Wenig Bratbutter im Brattopf erwärmen. Zwiebel und Knoblauch ca. 5 Min. ­andämpfen.

  3. Suppe: Kartoffeln, Rüebli, Paprika und Tomatenpüree mit dem Fleisch in den Brattopf geben, salzen und kurz ­mitdämpfen. Wein und Bouillon dazugiessen, Tomaten mit dem Saft und Lorbeerblatt beigeben, aufkochen. Zugedeckt bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 2 Std. schmoren. Gulaschsuppe anrichten, ­sauren Halbrahm darauf verteilen.

Dazu passt: Brot

Hinweis: Die Gulaschsuppe schmeckt auch aufgewärmt hervorragend.

Tipp: Wenig fein geschnittene Petersilie darüberstreuen.

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