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Kochen mit FOOBY

Das königliche Kraut für alle Fälle

Es gibt kaum ein Gericht, das durch Basilikum nicht besser wird. Auch Desserts gibt es einen besonderen Touch.

Basilikum hat sich in den letzten Jahren zum unangefochtenen Lieblingskraut der Schweizerinnen und Schweizer gemausert. Mit gutem Grund: Es schmeckt genauso gut, wie es duftet, und gibt allen erdenklichen Gerichten einen mediterranen Touch. Die Insalata Caprese mit Tomaten und Mozzarella ist ohne die dunkelgrünen Blätter eigentlich gar nicht denkbar, und auch im klassischen Pesto sind sie die entscheidende Zutat. Da Basilikum sehr vielseitig einsetzbar ist, kannst du damit ruhig ein wenig experimentieren. Unser Tipp: eine rahmige Basilikumglace mit weisser Schokolade. Oder wie wäre es mit einem sommerlichen Grillgemüse-Salat mit frisch gezupften Basilikumblättern? Es gibt sogar einen berühmten Drink mit Basilikum, den erfrischenden Gin Basil Smash.

Neben dem uns vertrauten Basilikum findet sich eine Reihe anderer Sorten mit ganz speziellen Geschmacksnuancen, Zitronen- und Zimtbasilikum zum Beispiel. Diese heissen so, weil ihr Aroma tatsächlich an die namensgebenden Produkte erinnert. In Thailand gibt es eine süssliche Basilikumsorte mit violetten Stängeln, die stark nach Anis und Lakritze schmeckt. Man findet sie häufig in grünem oder rotem Curry.

Frisches Basilikum, um welche Sorte es sich auch immer handelt, solltest du nicht mitkochen oder zu stark erhitzen, sondern erst kurz vor dem Servieren zum Gericht geben. In der Schweiz hat das Kraut von Mitte Mai bis Ende August Saison, wenn du es daheim in einem Topf ziehst, kannst du aber über das ganze Jahr darauf zurückgreifen. Den Topf solltest du an einem hellen Ort stellen, denn Basilikum liebt die Sonne. Achte darauf, dass die Erde stets gleichmässig feucht ist. Erntest du ein paar Blätter, schneide auch immer einen grossen Teil des Stängels ab, nur so kann die Pflanze gleichmässig nachwachsen. Nach der Ernte solltest du Basilikum rasch konsumieren. Auch in einem Wasserglas, das du in den Kühlschrank stellst, hält es sich nur ein paar Tage. Möchtest du es einfrieren, solltest du es mit ein wenig Olivenöl zu einer Paste vermischen. Seinen Namen verdankt Basilikum übrigens dem griechischen Wort für König, basileus. Daher auch die deutsche Bezeichnung «Königskraut».

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