Streaming ist beliebt und bequem - verursacht aber sehr viel CO₂
Streaming ist beliebt und bequem - verursacht aber sehr viel CO₂
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Macht Streaming das Klima kaputt?

Internetnutzung und besonders Streaming benötigen viel Strom und belasten so das Klima. Auf deine Lieblingsserie musst du aber nicht verzichten, wenn du die nachfolgenden Tipps beherzigst.

Videos, CDs, DVDs – alles Schnee von gestern. Mit Streaming holst du dir Filme, Serien, Sportevents oder Musikvideos aus dem Internet direkt auf dein Smartphone, Tablet oder den PC. Schon vor zwei Jahren machte Streaming rund 80 Prozent des weltweiten Datenverkehrs im Internet aus. Diese Dateien sind besonders gross und verbrauchen daher auch viel Platz auf den Servern und Energie bei der Übertragung. 34 Prozent davon sind Video-on-Demand-Dienste wie Netflix oder Amazon, 27 Prozent sind pornografische Plattformen und 21 Prozent sind Tube-Clips von YouTube und anderen. 2018 entstanden durch das Streaming von Online-Videos mehr als 300 Millionen Tonnen CO₂, was dem Treibhausgasausstoss von gesamt Spanien und damit einem Prozent der globalen Emissionen entspricht – Tendenz steigend. Denn während der Pandemie in den letzten anderthalb Jahren haben Streamingdienste Hochkonjunktur. Gemäss Berechnungen vom französischen Think-Thank «The Shift Project» sollen mittlerweile fast vier Prozent der globalen CO2-Emissionen auf das Konto des Datentransfers und dessen Infrastruktur gehen. 

Schlecht für die Umwelt – warum?

Doch wie schadet Streaming der Umwelt – und wo genau entstehen die CO2-Emissionen? Zuallererst bei der Produktion selbst, also in den Studios und der Verwaltung. Dann bei der Speicherung des produzierten Materials in den Rechenzentren. Die Server verbrauchen sehr viel Energie, wobei ein Drittel davon für die Klimatisierung benötigt wird. Damit die Rechenzentren nicht überhitzen, müssen sie ständig gekühlt werden. Im Weiteren beim Transport des Materials über die Netzinfrastruktur, also vom Server aufs Smartphone, den TV oder den Laptop. Und schliesslich beim Anschauen auf dem Endgerät.

Eine geringere Bildauflösung verbraucht viel weniger Daten - den Qualitätsunterschied wirst du kaum bemerken.
Eine geringere Bildauflösung verbraucht viel weniger Daten - den Qualitätsunterschied wirst du kaum bemerken.

Umweltverträglich streamen

Allerdings variiert der Stromverbrauch. Er hängt massgeblich davon ab, wie du streamst. Und so schaust du deine Lieblingsserie umweltverträglicher:

  • Sei wählerisch und schalt ab, wenn dir eine Serie oder ein Film nicht gefällt.

  • Wenn du bestimmte Songs immer wieder gerne hörst, dann lade sie herunter, statt sie zu streamen.

  • Nutze eine WLAN- oder LAN-Verbindung. Falls das nicht möglich ist, lädst du dir die Videos einfach vorher im WLAN oder LAN herunter.

  • Reduziere die Bildauflösung. Bei höchster Auflösung werden rund 23 Mal so viele Daten pro Stunde verbraucht wie bei niedrigerer. Auf kleinen Bildschirmen wie auf dem Smartphone oder Tablet ist da kaum ein Qualitätsunterschied zu erkennen.

  • Wähle einen ökologischen Anbieter. Swisscom beispielsweise ist das nachhaltigste Telekomunternehmen der Welt und setzt 100% erneuerbare Energie für ihre Netze ein.

  • Nicht jeder Streaming-Anbieter belastet das Klima gleichermassen. Gemäss Greenpeace schneidet bei der Musik iTunes, bei den Videos YouTube vergleichsweise am besten ab.

Eines der modernsten Rechnenzentren der Schweiz

Swisscom hat ihre eigenen Emissionen in den letzten Jahrzehnten um 80% reduziert und seit 2020 ist der Betrieb klimaneutral. Eine der Massnahmen, die zu dieser Reduktion geführt hat, ist der Aufbau und Betrieb von energieeffizienten Rechenzentren. Eines der innovativsten Rechenzentren der Schweiz steht in Bern Wankdorf. Es wird mit Umluft und Regenwasser gekühlt. Seine Abwärme fliesst in den Wärmeverbund der Stadt Bern und beheizt direkt Wohnungen in der Nachbarschaft.

Swiss Climate Challenge

Gestalte deine Mobilität bis 30. Juni 2021 klimafreundlich und sammle mit der ganzen Schweiz Green Points. Erreichen wir gemeinsam 100’000 Green Points, spendet Swisscom 100’000 Franken an zertifizierte Klimaschutzprojekte.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Swisscom (Schweiz) AG erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia kommerzielle Inhalte produziert.