Wer sich beim Investieren von Emotionen leiten lässt, trifft oft falsche Entscheidungen.
Wer sich beim Investieren von Emotionen leiten lässt, trifft oft falsche Entscheidungen. istockphoto
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Warum Sie beim Geld nicht auf Ihr Herz hören sollten

Anleger lassen sich beim Investieren oft von Gefühlen leiten. Das ist keine gute Idee. Wer an der Börse Geld verdienen will, sollte einen kühlen Kopf bewahren.

«Hör auf dein Herz!» – «Wenn das Bauchgefühl stimmt, kannst du nicht falsch liegen.» – «Der erste Impuls ist immer der richtige». Solche oder ähnliche Ratschläge findet man in jedem Lebenshilfebuch. Denn egal ob in der Liebe, im Job oder in der Freizeit: Gefühle sind das A und O im Leben, das bestreitet niemand.

An der Börse jedoch haben Gefühle nichts zu suchen. Denn wer sich beim Investieren von Emotionen leiten lässt, trifft oft falsche Entscheidungen. Emotionale Anleger verlieren meist kurzfristig viel Geld, anstatt ihr Vermögen mit Bedacht und Geduld konsequent zu vermehren.

In der Theorie klingt das einfach. In der Praxis jedoch sieht es anders aus. Gefühle sind oft stärker als die Vernunft. Doch ein kühler Kopf entscheidet an der Börse oft über Gewinn oder Verlust. Klar ist es verlockend, eine erfolgreiche Investition aufzustocken. Doch Gier hat schon so manche Rendite ruiniert, und manchmal ist das trockene Einstreichen eines Profits die richtige Entscheidung.

Auch panikartige Verkäufe, wenn ein Titel einen Taucher hinlegt, sind nur menschlich. Schliesslich schmerzt es selbst erfahrene Anleger, wenn sie ihr Vermögen schwinden sehen.

Angst verdient kein Geld

Doch Angst, so lautet eine alte Börsenweisheit, verdient kein Geld. Und auf News reagieren sollte man in Zeiten, in denen ein Tweet von Donald Trump den Dow Jones drei Prozentpunkte nach oben oder unten bewegen kann, ohnehin nicht.

Auch Emotionen wie Ungeduld, Herdentrieb oder die aktuelle Stimmung können dazu führen, dass man bei Investitionen falsche Entscheidungen trifft. Man kann das nachvollziehen: Wer will schon an einem nebligen Herbsttag auf sein Portfolio schauen und dort sehen müssen, wie sich die Verluste häufen? Doch ob man einen Titel abstösst oder hält, sollte nichts mit dem Wetter oder der Laune zu tun haben.

Handeln, wenn die Kanonen donnern

Tatsächlich passieren solche Fehler nicht nur Anfängern. Ob Privatanleger oder institutioneller Investor – an der Börse regieren oft Emotionen. Daten zeigen, dass sogar Profis einen Hang zu prozyklischem Verhalten haben. Das heisst: Sie investieren, wenn die Kurse hoch sind, statt der bewährten Börsenregel zu folgen und dann zu handeln, wenn «die Kanonen donnern». Denn der falsche Zeitpunkt einer Investition schmälert die Rendite. Das gilt für Anfänger wie Experten.

Der Grund für dieses Verhalten liegt in der menschlichen Psyche, wo eine Vielzahl von Reaktionen quasi einprogrammiert ist. Dazu gehört die sogenannte Verlust-Aversion. Sie führt dazu, dass Buchverluste – also noch nicht realisierte Verluste – weniger stark bewertet werden als realisierte Verluste.

Antizyklisches Investieren erfordert Leidensfähigkeit.

Deshalb lässt man verlusttragende Wertpapiere oft unbegrenzt laufen – oder man realisiert Gewinne zu früh. Zudem bewertet man Verluste gemeinhin höher als Gewinne, was zur Folge haben kann, dass man aus Angst vor roten Zahlen unkluge Entscheide trifft.

Antizyklisches Investieren jedoch erfordert eine gewisse Leidensfähigkeit. Dann nämlich, wenn eine Investition erst eine Phase der Verluste durchläuft, bis sie den Turnaround schafft.

Lassen Sie den Fachmann ran

Was also soll man tun? Am besten man legt sich sich bei jeder Investition eine Strategie zurecht, setzt klar definierte Ziele und lässt sich auch von der aktuellen News-Lage und kurzfristigen Schwankungen nicht aus dem Konzept bringen. Weil das einfacher gesagt als getan ist, empfiehlt es sich, einen Fachmann ans Werk zu lassen.

Die Berater von Genève Invest verfügen über die Kompetenz und die Erfahrung, für jeden das richtige Anlageprofil zu finden und eine der Situation angemessene Strategie und Zielsetzung festzulegen. So kann man als Anleger beruhigt schlafen – und es seinem Berater überlassen, auch in unruhigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren.

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Dieser Beitrag wurde durch Commercial Publishing von Tamedia für unseren Kunden Genève Invest erstellt.

Genève Invest hat sich in der Aktienselektion auf das «Value-Investing» spezialisiert. Dieses Anlagekonzept geht auf Investmentlegende Benjamin Graham zurück.

Die Grundidee ist einfach: Unternehmen haben einen inneren Wert, den man anhand einer Reihe von Unternehmensdaten relativ genau bestimmen kann. Der Börsenwert des Unternehmens kann jedoch durch Überreaktionen, die sich zyklisch wiederholen, erheblich vom inneren Wert abweichen. Langfristig gleichen sich Börsenwert und innerer Wert jedoch immer wieder an.

Dies machen wir uns als klassische Value-Investoren zunutze und investieren gezielt in unterbewertete Aktien mit Aufholpotential. Zusätzlich zu ihrer günstigen Bewertung verfügen die Unternehmen, die uns besonders interessieren, über weitere Eigenschaften, die den Aktienkurs zwar nicht resistent gegen Rückschläge machen, zumindest aber eine Absicherung bieten.

Es ist immer wieder festzustellen, dass sich Privatanleger in ihrer Aktienanlage prozyklisch verhalten und gerade dann investieren, wenn Aktien über einen langen Zeitraum gestiegen sind. Kommt es dagegen zu Rückschlägen oder längeren Schwächephasen, lässt das Interesse schnell nach.

Genève Invest agiert an den Kapitalmärkten auf Basis fundierter Markt-, Branchen- und Unternehmensanalysen und greift zur Bestimmung geeigneter Ein- und Ausstiegszeitpunkte auf technische Indikatoren zurück. Emotionale Faktoren haben auf unsere Anlageentscheidungen dagegen keinen Einfluss.