Ein Fünfliber ist nicht viel Geld. Richtig angelegt, kann daraus aber ein kleines Vermögen werden.
Ein Fünfliber ist nicht viel Geld. Richtig angelegt, kann daraus aber ein kleines Vermögen werden. istockphoto
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Warum sich ein langer Atem an der Börse auszahlt

Ausdauer ist das wichtigste Asset beim Investieren. Das Beispiel Google zeigt, dass Geduld tatsächlich Gold wert ist.

Rückblickend ist man immer schlauer, schon klar. Dennoch lohnt sich ein Blick zurück auf die Geschichte der aktuell erfolgreichsten Aktien. Denn hält man sich vor Augen, mit wie wenig Geld man reich werden kann, ist das beeindruckend.

Gern angeführte Beispiele sind die Tech-Giganten Google und Amazon. Das liegt daran, dass der Aufstieg dieser Firmen wie im Märchen verlaufen ist.

Mit knapp 2000 Dollar zu Reichtum

1998 gründeten die Studienfreunde Larry Page und Sergey Brin in einer Garage die Firma Google Inc. Anlass war ein Scheck über 100'000 Dollar, den ein Investor den beiden für ihre zuvor entwickelte Online-Suchmaschine ausstellte. Der Rest ist Geschichte: Google schlug alle Konkurrenten aus dem Feld und setzte zu einem Siegeszug sondergleichen an.

Auch Amazon fing als Online-Buchladen in einer Garage an und entwickelte sich in ein paar Jahren zum Milliardenkonzern.

An die Börse ging Amazon im Mai 1997. Der erste Kurs lag damals bei 18 Dollar. Aktuell liegt der bei knapp 1800 Dollar, also fast beim Hundertfachen des damaligen Einstiegspreises. In Dollar ausgedrückt: Wer vor 22 Jahren 100 Amazon-Aktien für total 1800 US-Dollar gekauft hat, besitzt heute 180'000 US Dollar.

Ganz ähnlich siehts bei Google aus. Und das, obwohl dessen Börsengang am 19. August 2004 nicht ohne Pannen verlief. Denn Google hatte vergessen, Aktien der Mitarbeiter zu registrieren. Zudem brachen Page und Brin in einem Interview die vereinbarte Schweigepflicht vor dem Börsengang.

Bereits am ersten Tag erreichte der Kurs pro Aktie die Grenze von 100 Dollar. Für Google-Mitarbeiter der ersten Stunde, die zum Börsengang des Unternehmens Aktien erhielten, bedeutete die Entwicklung einen Geldsegen. Denn Google ist heute eine der wertvollsten Marken der Welt – und eine Aktie notiert aktuell bei rund 1480 Dollar.

Ähnliche Erfolgsstorys sind Börsengänge von Firmen wie dem Software-Giganten SAP: Eine Aktie kostete beim IPO 1988 bloss 92 Cent, heute liegt sie bei 120 Euro. Oder Netflix: Anteile am Streaming-Dienst kosteten beim Börsengang 15 Dollar, was nach zwei Aktiensplits aber eigentlich nur etwas mehr als einem Dollar entspricht

Aktuell ist eine Aktie rund 350 Dollar wert. Auch bei diesen Firmen wäre man also mit einer vergleichsweise kleinen Investition in den Kreis der Millionäre aufgestiegen.

Auch Gewinner-Aktien bleiben von Rückschlägen nicht verschont.

Die Lehre daraus ist simpel: Geduld bringt an der Börse zwar keine Rosen, dafür Geld. Langfristige Anlagen sind in der Regel ein gutes Geschäft, zumal Titel mit Dividenden unabhängig vom Kurs eine schöne Rendite abwerfen können.

Star-Investor Warren Buffett hat Geduld als die grösste Tugend eines erfolgreichen Anlegers beschrieben. Einer seiner bekanntesten Tipps lautet nicht umsonst: «Wer sich mit einer Aktie nicht für zehn Jahre wohl fühlt, sollte sie nicht mal für zehn Minuten besitzen.»

Gute Nerven und Profis helfen

Freilich sind auch gute Nerven gefragt, denn auch Gewinner-Aktien bleiben von Rückschlägen nicht verschont. Umso wichtiger ist es, dass man Geduld und Nerven behält – oder, dass man seine Anlagegeschäfte einem Profi übergibt.

Die Kundenberater bei Genève Invest kennen das Potential von Firmen, die einen ähnlich erfolgreichen Weg wie Amazon oder Google vor sich haben. Und sie lassen sich nicht davon beirren, wenn es Rückschläge gibt. Denn selbst Amazon-Aktien erlebten zu Beginn des Jahrtausends einen herben Einbruch, bevor sich ihr Wert exponentiell vervielfachte.

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Dieser Beitrag wurde durch Commercial Publishing von Tamedia für unseren Kunden Genève Invest erstellt.

Genève Invest hat sich in der Aktienselektion auf das «Value-Investing» spezialisiert. Dieses Anlagekonzept geht auf Investmentlegende Benjamin Graham zurück. Die Grundidee ist einfach: Unternehmen haben einen inneren Wert, den man anhand einer Reihe von Unternehmensdaten relativ genau bestimmen kann.

Der Börsenwert des Unternehmens kann jedoch durch Überreaktionen, die sich zyklisch wiederholen, erheblich vom inneren Wert abweichen. Langfristig gleichen sich Börsenwert und innerer Wert jedoch immer wieder an. 

Dies machen wir uns als klassische Value-Investoren zunutze und investieren gezielt in unterbewertete Aktien mit Aufholpotential. Zusätzlich zu ihrer günstigen Bewertung verfügen die Unternehmen, die uns besonders interessieren, über weitere Eigenschaften, die den Aktienkurs zwar nicht resistent gegen Rückschläge machen, zumindest aber eine Absicherung bieten.