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15 Fragen an einen Busfahrer

Obwohl wir ihnen täglich begegnen, wissen wir kaum etwas über sie: Chauffeure im ÖV. Wir haben Busfahrer Claudio getroffen und ihm alle Fragen gestellt, die wir schon immer über seinen Beruf wissen wollten.

Die meisten von uns begegnen ihnen – zumindest indirekt – täglich: Die Frauen und Männer, die uns Tag für Tag mit Bus, Bahn oder Tram von A nach B transportieren. Und doch wissen wir kaum etwas über sie. Um herauszufinden, welche Menschen dahinter stecken und wie der Arbeitsalltag der ÖV-Mitarbeitenden aussieht, haben wir Claudio (31), Busfahrer bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ), einen Tag lang begleitet. Im Video erfährst du, wie sich der Job mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten auf das Sozialleben und die Gesundheit von Claudio auswirkt, welche Strecke er am liebsten fährt, welche Eigenschaften ihm an bestimmten Fahrgästen eher weniger gefallen und natürlich auch, warum die VBZ als Arbeitgeber das Label Friendly Work Space auf jeden Fall verdient haben.

Das Label setzt den Schweizer Qualitätsstandard für systematisch umgesetztes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Das bedeutet, dass Arbeitgeber in überdurchschnittlich hohem Ausmass darauf achten, ihren Mitarbeitenden ein umfängliches Angebot an gesundheitsförderlichen Massnahmen – psychisch und physisch – stellen und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Derzeit sind 78 Betriebe und Organisationen mit dem Friendly Work Space Label ausgezeichnet.

Hanna Schüler, Fachspezialistin Betriebliches Gesundheitsmanagement bei den VBZ, kennt die Anforderungen und Richtlinien gut, die es zu erfüllen gilt, um den begehrten Titel tragen zu dürfen.

Frau Schüler, seit wann gehören die VBZ zu den ausgezeichneten Betrieben, die sich offiziell Friendly Work Space nennen dürfen?

Hanna Schüler: Die VBZ wurden bereits 2013 für die Umsetzung von nachhaltigem Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit dem Label Friendly Work Space ausgezeichnet und 2016 und 2019 erfolgreich re-zertifiziert. Die VBZ engagieren sich für die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden und überprüfen mit dem Qualitätslabel Friendly Work Space regelmässig die Wirkung ihrer Gesundheitsmassnahmen.

Welche Vorzüge und Vorsorgemassnahmen bieten die VBZ konkret, um ihren Mitarbeitenden das bestmögliche Arbeitsumfeld zu ermöglichen?

Um der Vision «Gemeinsam gesund» näher zu kommen, ist das Know-how und die Zusammenarbeit mehrerer Experten notwendig. Dafür arbeitet eine unternehmensweite Fachgruppe unentwegt an den neuen Ideen. Beispielsweise gibt es in Altstetten einen hauseigenen Fitnessraum, bei dem eigenständig trainiert werden kann oder Gruppenkurse besucht werden können. Durch spezielle Vergünstigungen profitieren Mitarbeitende von attraktiven Angeboten. Aufbauend auf den Ergebnissen professioneller Analysen wurden VBZ-weit Impulstage zu den Themen Ergonomie und Bewegung angeboten, Ansprechpersonen für die Themen Ergonomie geschult und das Thema Schicht- und Freizeitgestaltung in die jährliche Fahrdienst-Weiterbildung aufgenommen.

Weshalb ist BGM so wichtig?

Bei den VBZ arbeiten wir in 50 verschiedenen Berufen. Dadurch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlichen Anforderungen an ihre Gesundheit konfrontiert. Die Belastung im Tram-Cockpit ist eine andere als in der Werkstatt oder im Büro. Unser Mobilitätsauftrag lässt sich nur erfüllen, wenn wir gesunde und leistungsfähige Mitarbeitende an Board haben. Die VBZ können die Mitarbeitenden in ihrer Gesundheitsförderung unterstützen und gute Arbeitsbedingungen sicherstellen. Die Verantwortung für die eigene Gesundheit liegt jedoch auch bei jedem selbst. Aus diesem Grund legen wir einen Unternehmensfokus auf ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement, um die Gesundheit zu erhalten und zu fördern.

Hat sich seit der Auszeichnung auch unter der Belegschaft etwas geändert?

Definitiv. Das Thema Gesundheit ist in den VBZ präsenter geworden. Für das Fahrpersonal wurde etwa eine Online-Plattform «Gemeinsam Gesund» entwickelt, bei der viele Informationen rund um das Thema Gesundheit zu finden sind. Ein schöner Erfolg waren auch die 2019 veranstalteten Impulstage für Ergonomie und Bewegung, bei denen sich viele Mitarbeitende angemeldet hatten. Sicherlich gibt es nie die eine Massnahme, mit der alle Mitarbeitenden erreicht werden, aber nach und nach wird das Thema mehr im VBZ-Alltag verankert.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Gesundheitsförderung Schweiz, der Vergabestelle des Labels Friendly Work Space, erstellt.

Schweizer Arbeitnehmende wechseln immer häufiger den Job. Umso mehr sind Unternehmen gefordert, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und Angestellte längerfristig an sich zu binden. Dabei unterstützt das Label Friendly Work Space von Gesundheitsförderung Schweiz die Betriebe. Es bescheinigt Unternehmen, dass ihr Arbeitsumfeld die Gesundheit der Mitarbeitenden systematisch fördert.