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Richtiges Timing heisst rechtzeitig vorsorgen

Wer einen sorgenfreien Lebensabend möchte, sollte frühzeitig vorsorgen. Wie, erfahren Sie in Teil 6 unseres Vorsorge-ABC.

Von Mark van Huisseling

W – Wohneigentum

«Miete schlägt Kauf» liest man immer wieder in Zeitungen und Zeitschriften. Die Behauptung ist, besonders in Niedrigzinszeiten, mutig. Sie trifft, wenn überhaupt, bloss dann zu, wenn mit dem in die Liegenschaft investierten Kapital andernfalls wenigstens Marktdurchschnittsrenditen erzielt werden. Ein Grund für die Ablehnung von Wohneigentum durch viele Journalisten ist, so vermuten wir, dass viele Journalisten sich keines leisten können.

Beim Wohneigentum kommt allfälliger Wertzuwachs voll dem Besitzer zugute, obwohl er oft nur für einen Teil der Anlage des Eigenkapital einbringt, der grosse Rest, in der Regel zwei Drittel bis drei Viertel, kommt von der Bank in Form einer Hypothek. Immobiliengewinne sind steuerpflichtig, ausser es handelt sich um den selbstbewohnten Hauptwohnsitz (sehen Sie auch «Ersatzbeschaffung»).

(F) X – Foreign Exchange

Auswirkungen von Wechselkursschwankungen müssen Investoren berücksichtigen, falls sie sich ihre Anlageergebnisse nicht schönrechnen wollen. Ein Beispiel: Vergangenes Jahr stieg der amerikanische S&P 500 Index (Total Return) 30,2 Prozent in Dollar respektive 27,8 Prozent in Franken. Dies weil der Dollar gegenüber dem Franken rund 2 Prozent sank.

Macht nichts, ist immer noch viel, finden Sie? Kann man so sehen. Aber spätestens über einen längeren Betrachtungszeitraum kommt eine so entspannte Haltung teuer – wer beispielsweise zu Anfang der 2010er-Jahre in Euro anlegte, vielleicht Aktien oder ein Ferienhaus in Spanien kaufte, und diese/dieses bis heute hielt, hat einen Währungsverlust von wenigstens 12 Prozent erlitten.

Diversifikation ist im Grunde eine gute Sache, nicht alle Eier in einen Korb zu legen also, aber was Fremdwährungen angeht, gab es bisher kaum längere Zeitabschnitte, in denen der Schweizer Franken gegenüber den grossen Währungen – Dollar und Euro – an Wert verloren hat. Der «Swiss Franc» ist eine klassische Sicherer-Hafen-Währung, und eine solche gewinnt in der Regel, vor allem in unsicheren Zeiten.

Y – Year-to-date

Dabei handelt es sich um die Entwicklung von Wertschriften oder Währungen im laufenden Jahr. Wen das interessieren respektive wozu diese Information gut sein soll, dass ein Depot in, sagen wir, den ersten acht Wochen des Jahres 3,4 Prozent gestiegen ist? Keine Ahnung. Das Augenmerk auf einen bestimmten Zeitabschnitt ist oft arm an Aussagekraft. Das vergangene Jahr war ein gutes für Anleger, die Aktien hatten und hielten. Obwohl es auch Rückschläge gab, im Mai oder August zum Beispiel. Das heisst, wer danach jeweils prüfte, wie sich sein Portfolio seit Jahresbeginn entwickelte, kam auf ganz andere, nämlich tiefere, Werte, als Anleger, die dies bloss über längere Zeitabschnitte taten. Darum, Kalenderjahre eignen sich nicht als Masseinheit, um Anlageentscheide zu fällen.

Helge Müller von Genève Invest über festverzinsliche Anlagen.

Z – Zyklen/Timing

Viele wichtige Aktienindizes befinden sich zurzeit auf oder nahe an ihren Höchstständen. Das bereitet Anlegern Freude. Oder etwa nicht? Die Frage, die sich stellt, wenn Rekorde gebrochen werden: Wie lange noch gehts weiter, wann ist der Zyklus zu Ende?

Die Antwort, ehrlich, kennt keiner. Was man dagegen mit Sicherheit sagen kann: Es gibt kein Gesetz, dass ein Kurseinbruch nach dem Erreichen eines Rekords wahrscheinlicher ist als bei einem anderen Indexstand. Oft wird eine Analogie beigezogen: Fällt beim Würfelspiel vier Mal hintereinander eine Sechs, ist die Wahrscheinlichkeit, dass beim nächsten Wurf erneut eine fällt, genauso hoch wie beim ersten Wurf – und jedem anderen. Oder wie der Autor des Vermögenszentrums VZ-Marktberichts schreibt: «Aus der Dauer eines Bullenmarkts lässt sich keine Aussage über die Wahrscheinlichkeit seines Endes ableiten.» Für Aktienanleger stellt sich, wie eigentlich immer, zurzeit aber vielleicht ein wenig drängender, die Frage: «Was tun – drinbleiben oder rausgehen?»

Wer kurz vor der Pensionierung steht und darum Gewinne mitnehmen möchte, macht wohl nichts Verkehrtes. Obwohl eine Investorenregel sagt, man verdient nie so viel, wie vor dem Ende der Hausse. Bloss wann beginnt das Ende respektive die Baisse? Der richtige Zeitpunkt zum Aussteigen ist, bevor man Geld verliert. Das ist leicht zu sagen. Ihn zu finden dagegen ist schwer.

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Dieser Beitrag wurde durch Commercial Publishing von Tamedia für unseren Kunden Genève Invest erstellt.