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Preisgekröntes Bündner Bier aus Bündner Getreide

Nachhaltiger und regionaler als die Bieraria Tschlin kann man Bier kaum brauen. Manchmal sind sogar Edelweiss-Blumen aus dem Puschlav mit im Spiel.

100 Prozent Schweiz, 100 Prozent Bio – der Wahlspruch der Bieraria Tschlin trifft den Nagel auf den Kopf. Während bei zahlreichen Brauereien hierzulande nur das Wasser aus der Schweiz kommt, setzt das 2004 gegründete Bündner Unternehmen zu hundert Prozent auf einheimische Produkte. Das Gerstenmalz bezieht es von der Genossenschaft Gran Alpin in Tiefencastel, den Weizen vom Klosterhof Müstair. Nur der Hopfen kommt von etwas weiter her – vom Schlatthof der Familie Ackermann in solothurnischen Wolfwil.

Damit das Bier aus Martina im Unterengadin noch bündnerischer wird, soll es aber in Zukunft vermehrt Hopfen aus dem eigenen Kanton sein.

“Wir hoffen, dass wir im Herbst den ersten Probesud machen können. Zusammen mit Bio-Grischun haben wir das Projekt schon ins Rollen gebracht und spannen mit Kleinbauern aus der Bündner Herrschaft zusammen”, sagt Geschäftsführer Reto Rauch. Der mit Hopfen von Andreas Scherrer aus Putz GR produzierte Steimändli-Hopfentropfen, eine Art Pilotprojekt, fand im letzten Herbst jedenfalls reissenden Absatz und war im Nu ausverkauft.

Fünf Sorten umfasst das Standardangebot der Bieraria Tschlin, darunter auch ein Bier mit dem klingenden Namen “Biera alvetern”. Alvetern bedeutet auf Rätoromanisch so viel wie Edelweiss, und tatsächlich ist die Königin der Alpenpflanzen ein Bestandteil des im belgischen Stil gebrauten Weissbiers. Die Edelweiss-Blumen stammen vom Puschlaver Bio-Bauern Reto Raselli und verleihen dem Bier seinen ganz besonderen alpinen Charakter.

Ein wirtschaftlicher Meilenstein für die Bieraria Tschlin war im 2012 die Aufnahme ins Sortiment des Grossverteilers Coop, Anfang dieses Jahres folgte eine Vertriebspartnerschaft mit der Winterthurer Brauerei Doppelleu Boxer. Wie wichtig solche Kooperationen sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen. Seit Beginn der Kooperation mit Coop stieg die Jahresproduktion von 500 auf rund 2000 Hektoliter.

Zu den ganzjährig erhältlichen Biersorten – neben dem Edelweiss-Weissbier ein naturtrübes Lager, ein Amber, ein Weizen und ein Pale Ale – kommen saisonale Spezialitäten wie der Doppelbock und Spezialabfüllungen wie das Hanfbier für das Start-up Tschiertschener Alpenpionier. Gin, Singlemalt, Hopfenschnaps, Bierbrand und verschiedene Liköre, allesamt auf Basis von Bier, runden das reichhaltige Angebot ab.

Bio Suisse verlieh 2019 den Grand Prix Bio Suisse an die Bieraria Tschlin SA.
Bio Suisse verlieh 2019 den Grand Prix Bio Suisse an die Bieraria Tschlin SA. Bieraria Tschlin

In Sachen Anerkennung war 2019 ein überaus erfolgreiches Jahr für die Bieraria Tschlin: Sie gewann den Bio-Grischun-Preis und den Grand Prix Bio Suisse. “Durch die lokale Bierproduktion erhalten die regionalen Produzenten von Berggetreide einen gesicherten Absatz für ihr Getreide zu einem guten Preis. Das Projekt ist nicht nur bio, es ist auch lokal und regional”, erklärte Fritz Schneider, der Präsident der Bio-Suisse-Jury in seiner Laudatio. Reto Rauch sagt, dank des Grand Prix Bio Suisse gelte sein Unternehmen nun als die Brauerei die ganz konsequent auf Bio setze, was ein enormer Imagegewinn sei.

Die Bieraria Tschlin hat übrigens auch Fans auf der anderen Seite des Atlantiks und lieferte sogar schon an die Schweizer Botschaft in Washington D.C.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit graubündenVIVA erstellt.

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