Mujinga Kambundji läuft für den Nachwuchs. Bist du auch dabei?
Mujinga Kambundji läuft für den Nachwuchs. Bist du auch dabei? Erwin Züger
Kooperation 20 Minuten & Weltklasse Zürich

Ein gemeinsames Projekt in ausserordentlichen Zeiten

Die Schweizer Leichtathletin Mujinga Kambundji im Interview über gemeinsame Ziele zum OneMillionRun in Zeiten von Corona.

Langsam bewegt sich die Schweiz aus dem Lockdown und alle bewegen sich mit. Am Wochenende vom 30. und 31. Mai sollen beim OneMillionRun innerhalb von 48 Stunden eine Million Kilometer zurückgelegt werden. Mit dem Lauf wird Geld gesammelt, das vollumfänglich an die Schweizer Sporthilfe für den Nachwuchssport geht. Dieser einmalige Sportevent wird auch von prominenten Schweizer Sportlerinnen und Sportlern unterstützt. Mujinga Kambundji ist eine Schweizer Leichtathletin und die aktuelle Inhaberin der Schweizer Rekorde im Sprint über 60, 100 und 200 Meter. Die 27-Jährige ist eine Ambassadorin für den OneMillionRun und erzählt im Interview, wieso sie sich für das Projekt einsetzt.

Hallo Mujinga! Spezielle Wochen liegen hinter uns allen. Wie fühlst du dich zurzeit?
Mir geht es gut. Ich habe zuhause genug zu tun, mir wird nicht langweilig. Mit dem Training habe ich einen geregelten Alltag. Und alle sind gesund!

Wie hat die Corona-Krise deinen Alltag beeinflusst?
Ich bin viel mehr zuhause. Eigentlich wäre ich jetzt die ganze Zeit weg gewesen, zum Beispiel im Trainingslager, oder hätte sonstige Termine gehabt. Jetzt habe ich mehr Zeit, anderes zu tun. Sport ist gerade nur noch das Training. Ich habe daheim Dinge erledigt, wie zum Beispiel ausgemistet, aber auch das Studium geht nun weiter.

Du bist eine der Ambassadorinnen des OneMillionRun. Was ist deine Motivation, das Projekt zu unterstützen?
Ich finde es eine super Sache, positiv in die Zukunft zu schauen und sich eine Herausforderung zu suchen. Dass man trotzdem Sport macht und ein Ziel hat, etwas, das man miteinander tun kann, ist für viele auch wichtig.

Warum braucht die Schweiz in diesem Moment genau eine solche Aktion?

Es ist schön, wenn man den Menschen etwas bieten kann, bei dem sie mitmachen können. Etwas, mit einem gemeinsamen Ziel dahinter. Besonders in so schwierigen Zeiten ist es wichtig, ein gemeinsames, verbindendes Projekt zu haben.

Du selbst bist als Sprinterin nicht auf der Langdistanz zuhause. Was kann man von dir am OneMillionRun erwarten?

Ich mache sicher mit, aber Langstrecken sind ganz und gar nicht meins, das komplette Gegenteil von Sprint (lacht). Ich werde vielleicht nicht die meisten Kilometer dazu beitragen, aber ich werde ganz bestimmt mitlaufen.

Wie wichtig ist es, junge Sportlerinnen und Sportler in der Schweiz zu fördern?

Sport ist so wichtig. Man lernt dabei auch mit Schwierigkeiten umzugehen, was gerade in Zeiten wie diesen wichtig ist. Es ist aber auch wichtig, dass man sich bewegt und dass so viel wie möglich Sport gemacht wird.

Zurzeit scheint eine Planung für Spitzensportler relativ schwierig. Was sind deine Pläne oder Ziele für die nahe Zukunft?

Sportlich gesehen bin ich weiterhin am Trainieren. Es wird zwar keine Grossanlässe geben, aber ich nehme an, es wird schon ein paar kleine Wettkämpfe stattfinden. An diesen werde ich bestimmt teilnehmen. Und wenn ich nächstes Jahr schnell laufen möchte, muss ich dieses Jahr schon mal schnell gelaufen sein. Ich will und muss fit bleiben.

Und so funktioniert OneMillionRun:

Wer sich selbst und die Schweiz bewegen möchte, meldet sich an und läuft im Freien unter Einhaltung der geltenden BAG-Regeln so viele Kilometer, wie er oder sie schafft. Über eine eigene mobile App soll die zurückgelegte Strecke aufgezeichnet werden, wobei man seine Anhänger auch via Selfie an seinem Run teilhaben lassen kann.

Hier gehts zur Anmeldung

Jeder Kilometer zählt. Der «OneMillionRun» sammelt Geld für den Sportnachwuchs.

Kooperation

Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Weltklasse Zürich erstellt.

Hinter OneMillionRun stehen das internationale Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich, der Sport-IT-Dienstleister Datasport, iRewind, Spezialist in der Produktion von personalisierten Sofortvideo und die Schweizer Sporthilfe.