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Weisst du eigentlich, welche Rohstoffe in deinem Smartphone stecken?

Du liest das hier wahrscheinlich auf deinem Handy. Was du vielleicht nicht weisst: In diesem Gerät stecken über 50 verschiedene Metalle – von Kupfer über Kobalt bis zu kleinsten Mengen Gold.

In einem Smartphone stecken mehr Rohstoffe, als man denkt: über 50 verschiedene Metalle – darunter Kupfer, Kobalt, Nickel und sogar kleinste Mengen Go...
Kupfer, beispielsweise, wird insbesondere dort eingesetzt, wo elektrische Signale fliessen müssen, denn es ist ein hervorragender Leiter.
Bevor Rohstoffe im Handy landen, haben sie oft eine lange Reise hinter sich.
Nach der Förderung sind Rohstoffe noch lange nicht einsatzbereit. Sie müssen getrennt, geschmolzen, gereinigt und weiterverarbeitet werden.
Auch alte Handys enthalten wertvolle Rohstoffe. Wer sie richtig zurückgibt, hilft dabei, Metalle zurückzugewinnen und wiederzuverwenden.
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In einem Smartphone stecken mehr Rohstoffe, als man denkt: über 50 verschiedene Metalle – darunter Kupfer, Kobalt, Nickel und sogar kleinste Mengen Gold. © designed by Freepik - Magnific.com
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Kupfer, beispielsweise, wird insbesondere dort eingesetzt, wo elektrische Signale fliessen müssen, denn es ist ein hervorragender Leiter. © designed by bublikhaus - Magnific.com
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Bevor Rohstoffe im Handy landen, haben sie oft eine lange Reise hinter sich. © zVg von Glencore
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Nach der Förderung sind Rohstoffe noch lange nicht einsatzbereit. Sie müssen getrennt, geschmolzen, gereinigt und weiterverarbeitet werden. © zVg von Glencore
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Auch alte Handys enthalten wertvolle Rohstoffe. Wer sie richtig zurückgibt, hilft dabei, Metalle zurückzugewinnen und wiederzuverwenden. © zVg von Glencore

Du checkst Nachrichten, scrollst durch Social Media, streamst Musik. Alles selbstverständlich, alles mit dem Smartphone. Aber hast du dich jemals gefragt, was eigentlich in diesem kleinen Kasten steckt und das Gerät erst zum Laufen bringt?

Die Antwort: eine ganze Reihe verschiedener Metalle wie Kupfer, Kobalt, Lithium, Nickel, Silber und ja, sogar etwas Gold. Insgesamt kommen in einem Mobiltelefon rund 60 verschiedene Elemente vor, darunter über 50 Metalle. Viele dieser Metalle stammen ursprünglich aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt. Sie sind für unseren modernen Alltag unverzichtbar – und bleiben doch meist unsichtbar.

Wozu Smartphones Kupfer, Kobalt und Gold brauchen

Fangen wir mit Kupfer an. Es steckt in Leiterbahnen und Leiterplatten – also insbesondere dort, wo elektrische Signale fliessen müssen, denn es ist ein hervorragender Leiter. Mengenmässig ist Kupfer eines der wichtigsten Metalle im Gerät: Es macht rund einen Zehntel seines Gewichts aus.

Dann der Akku. Lithium-Ionen-Batterien enthalten neben Lithium – wie der Name schon sagt – je nach Batteriechemie weitere Rohstoffe wie Kobalt, Nickel und Mangan. Kobalt trägt beispielsweise dazu bei, dass die Batterie leistungsfähig und stabil bleibt.

Besonders überraschend sind für viele aber die Edelmetalle, darunter Gold, Silber und Palladium. So enthält ein durchschnittliches Smartphone der Deutschen Rohstoffagentur zufolge beispielsweise 0,017 Gramm Gold. Klingt nach wenig? Hochgerechnet auf die jährlich über eine Milliarde verkauften Smartphones weltweit kommen so enorme Mengen zusammen.

Gold wird übrigens vor allem deshalb eingesetzt, weil es kaum korrodiert – anders als Kupfer oder Silber, die ebenfalls gut leiten, mit der Zeit aber an der Oberfläche eine störende Schicht bilden können. Deshalb eignet sich Gold ganz besonders als Beschichtung in Leiterplatten und Steckverbindungen.

Förderung hier, Verarbeitung dort: die globale Reise der Rohstoffe

Bevor du dein Smartphone in der Schweiz kaufen kannst, haben allein die darin enthaltenen Rohstoffe eine lange Reise hinter sich. Die beginnt bei der Förderung: Kupfer beispielsweise wird unter anderem in Chile und Peru abgebaut, Kobalt vor allem in der Demokratischen Republik Kongo als Nebenprodukt der Kupferproduktion, Lithium vorwiegend in Australien, China und Chile.

Doch die geförderten Rohstoffe sind noch lange nicht einsatzbereit. Zwischen Mine und Handyfabrik passiert einiges: Je nach Rohstoff und späterem Einsatz werden Stoffe chemisch voneinander getrennt, Metalle geschmolzen und gereinigt und schliesslich zu Vorprodukten und Bauteilen wie Magneten oder Batteriezellen weiterverarbeitet.

Ein grosser Teil dieser Verarbeitung findet heute in Asien statt. China spielt dabei in vielen Fällen eine besonders grosse Rolle: So finden beispielsweise mehr als 60 Prozent der weltweiten Raffination von Lithium und Kobalt dort statt. Bei Graphit und Seltenen Erden sind die Anteile noch deutlich höher.

Und um alles noch etwas komplizierter zu machen: In deinem Gerät können nicht nur neu geförderte Materialien, sogenannte Primärrohstoffe, stecken, sondern auch wiederverwertete Rohstoffe aus recycelten Geräten (Sekundärrohstoffe). Diese haben oft eine noch viel längere Reise hinter sich.

Warum manche Metalle als «kritisch» gelten

Einige der Metalle, die in Smartphones verbaut werden, sind nicht nur technisch wichtig, sondern werden auch auf politischer Ebene als «kritisch» eingestuft. Kritisch deshalb, weil sie von grosser wirtschaftlicher Bedeutung sind und zugleich ein erhöhtes Risiko von Lieferengpässen haben. Auf der «Critical Raw Materials»-Liste der EU werden aktuell 34 Rohstoffe aufgeführt, darunter auch Kupfer, Kobalt, Lithium und Nickel.

Das Risiko von Lieferengpässen ist keineswegs theoretisch. Weil die Förderung und vor allem die Verarbeitung teils geografisch stark konzentriert sind, können politische Entscheidungen einzelner Länder die weltweite Versorgung unmittelbar beeinflussen. Beispielsweise unterliegt inzwischen mehr als die Hälfte einer breiteren Gruppe energierelevanter Mineralien irgendeiner Form von Exportkontrolle. Tendenz steigend. Genau deshalb ist es wichtig, die Lieferketten besser zu verstehen, damit sie langfristig stabiler und breiter aufgestellt werden können.

Hinter unserem digitalen Alltag steckt also eine sehr physische Grundlage aus Metallen, Mineralien und globalen Lieferketten. Dein Handy ist weit mehr als nur Software: Rohstoffe wie Kupfer, Kobalt und Lithium sorgen im Inneren dafür, dass du Selfies machen, Videos streamen, telefonieren und dich jederzeit mit der ganzen Welt verbinden kannst.

Altes Handy in der Schublade? So entsorgst du es richtig

In Schweizer Haushalten liegen unzählige ausgediente Handys ungenutzt herum – dabei stecken darin wertvolle Rohstoffe, die sich wiederverwerten lassen. Die gute Nachricht: Die Rückgabe ist kostenlos und unkompliziert.

  • Alte Geräte kannst du an vielen Recyclinghöfen und in jedem Geschäft abgeben, das Handys verkauft.

  • Die Rückgabe ist gratis: Geschäfte, Hersteller und Importeure sind in der Schweiz gesetzlich verpflichtet, solche Geräte kostenlos zurückzunehmen. Umgekehrt bist auch du verpflichtet, dein altes Handy zurückzugeben. Denn es ist verboten, ausgediente Geräte unsachgemäss via Kehrichtabfuhr oder Sperrgutsammlung zu entsorgen.

  • Der Recyclingbeitrag ist bereits im Kaufpreis enthalten.

  • Tipp: Lösche vor der Rückgabe deine persönlichen Daten!

So können Kupfer, Gold und andere Metalle zurückgewonnen und wiederverwendet werden – das schont Ressourcen und kann Energie sparen.

Von der Förderung bis zum Recycling

Damit Rohstoffe wie Kupfer, Kobalt oder Nickel dort ankommen, wo sie gebraucht werden, braucht es globale Lieferketten. Unternehmen wie Glencore sind Teil davon: Glencore fördert, verarbeitet und vermarktet Rohstoffe, darunter verschiedene Metalle und Mineralien sowie Energieprodukte wie Kraftwerks- und Stahlkohle, Gas und Öl. Zudem ist das Unternehmen im Metallrecycling aktiv und gewinnt aus Altmaterialien wie beispielsweise Elektroschrott Rohstoffe für eine erneute Nutzung zurück.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Glencore International AG erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten kommerzielle Inhalte produziert.