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Ohne diese Rohstoffe stünde die Schweiz still

Strom aus der Steckdose, Züge im Takt: Vieles, was für uns selbstverständlich ist, hängt an einer Handvoll mineralischer Rohstoffe. Fällt einer davon weg, käme erstaunlich viel zum Stillstand.

Was im Alltag selbstverständlich wirkt, braucht ein grosses System aus Netzen, Leitungen, Fahrzeugen – und den passenden Rohstoffen.
Bei der Stromversorgung spielt Kupfer eine zentrale Rolle: Es leitet elektrische Energie besonders gut.
Aluminium kommt darin ebenfalls zum Einsatz, sowohl in Freileitungen als auch in Erdverkabelungen.
Auch der Verkehr braucht Rohstoffe – etwa für Oberleitungen, Schienen, Leitplanken und Fahrzeuge.
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Was im Alltag selbstverständlich wirkt, braucht ein grosses System aus Netzen, Leitungen, Fahrzeugen – und den passenden Rohstoffen. © Magnific
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Bei der Stromversorgung spielt Kupfer eine zentrale Rolle: Es leitet elektrische Energie besonders gut. © Magnific
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Aluminium kommt darin ebenfalls zum Einsatz, sowohl in Freileitungen als auch in Erdverkabelungen. © Magnific
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Auch der Verkehr braucht Rohstoffe – etwa für Oberleitungen, Schienen, Leitplanken und Fahrzeuge. © Magnific

Lichtschalter drücken, der Strom fliesst. Handy einstecken, der Akku lädt. Ins Tram steigen, du kommst deiner Destination näher. Alles selbstverständlich, oder?

Im Hintergrund arbeitet dafür ein riesiges System aus Leitungen, Netzen und Fahrzeugen, das nur funktioniert, weil darin ganz bestimmte Rohstoffe stecken. Schauen wir uns die zwei Dinge an, die unseren Alltag am unmittelbarsten am Laufen halten: Strom und Verkehr.

Damit der Strom fliesst: Kupfer und Aluminium

Beginnen wir beim Strom. Das Schweizer Stromnetz misst insgesamt rund 214'000 Kilometer. Aneinandergereiht würden seine Leitungen mehr als fünfmal um die Erde reichen. Damit durch dieses gewaltige Netz zuverlässig Strom fliesst, braucht es vor allem ein Metall: Kupfer. Es leitet elektrischen Strom besonders effizient und wird deshalb weltweit in Leitungen, Kabeln und elektronischen Systemen eingesetzt. Nur Silber leitet noch besser, ist aber für den flächendeckenden Einsatz schlicht zu teuer.

Doch Kupfer ist nicht überall die beste Wahl. Über lange Strecken – etwa bei den grossen Hochspannungsleitungen – kommt häufig Aluminium zum Einsatz, und zwar sowohl bei Freileitungen als auch in Erdkabeln. Aluminium leitet zwar nicht ganz so gut wie Kupfer, ist dafür aber leichter und günstiger. Über Hunderte von Kilometern macht das einen entscheidenden Unterschied. Allein im Schweizer Übertragungsnetz transportieren rund 6700 Kilometer Höchstspannungsleitungen aus einer Aluminiumlegierung den Strom.

Damit Züge und Trams fahren: Kupfer, Stahl und Zink

Auch der Verkehr hängt an mineralischen Rohstoffen. Die SBB haben auf ihrem Streckennetz rund 8400 Kilometer Oberleitungen aus Kupfer gespannt. Über diese bezieht jeder Zug seinen Fahrstrom.

Dann die Schienen, sie bestehen aus Stahl. Und hier wird es interessant, denn Stahl ist genau genommen gar kein Rohstoff, sondern ein Werkstoff – genauer: eine Legierung, die vor allem aus Eisen und Kohlenstoff besteht. Für seine Herstellung braucht es wiederum Rohstoffe: insbesondere Eisenerz sowie metallurgische Kohle (sogenannte Kokskohle).

Letztere wird zunächst zu Koks verarbeitet – einem porösen Brennstoff, der durch das Erhitzen der Kohle unter Luftabschluss entsteht – und erfüllt dann mehrere wichtige Aufgaben gleichzeitig: Sie erzeugt die extrem hohen Temperaturen, die zum Schmelzen von Eisen und Schlacke nötig sind, hilft als chemisches Reduktionsmittel dabei, den Sauerstoff aus dem Eisenerz zu lösen, und sorgt durch ihre feste, poröse Struktur dafür, dass die heissen Gase den Hochofen gut durchströmen können.

Je nach gewünschter Stahlsorte kommen weitere Metalle als Legierungselemente hinzu, etwa Mangan, Chrom oder Nickel. Erst diese Mischung macht aus Eisen den belastbaren Stahl, der in Schienen, Brücken, Bahnhöfe und vielen weiteren Bereichen unserer Infrastruktur zum Einsatz kommt.

Und schliesslich Zink. Stahl hat nämlich einen Nachteil: Er rostet. Damit Stahlkonstruktionen über Jahrzehnte halten, werden viele von ihnen verzinkt, um die Korrosion zu bremsen. Verzinkt werden dabei insbesondere Stahlbauteile wie Masten, Leitplanken oder Trägerkonstruktionen.

Übrigens spielen Rohstoffe nicht nur im öffentlichen Verkehr eine Rolle, sondern auch im privaten: Moderne Fahrzeuge enthalten ebenfalls grosse Mengen an Metallen. Ein Elektroauto benötigt dabei rund sechsmal mehr mineralische Rohstoffe als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Strom, Zug, Tram, Auto: Was in unserem Alltag ganz selbstverständlich funktioniert, beruht auf einer ganzen Reihe von Metallen und Werkstoffen. Meist bleiben sie unsichtbar. Doch ohne sie liesse sich vieles, was die Schweiz am Laufen hält, nicht bauen, betreiben oder erneuern.

Rohstoffversorgung: eine internationale Angelegenheit

Damit Rohstoffe überhaupt in Stromnetzen und Verkehrssystemen landen können, müssen sie gefördert, verarbeitet, gehandelt und transportiert werden – oft über mehrere Länder und Stationen hinweg. Unternehmen wie Glencore sind Teil dieser internationalen Kette: Glencore fördert, verarbeitet und vermarktet unter anderem Kupfer, Zink, Nickel und Kobalt sowie Energieprodukte und führt Rohstoffe über Recycling zurück in den Kreislauf.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Glencore International AG erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten kommerzielle Inhalte produziert.